Flache Erde
wuerg, 31.12.2017 17:29
Verfolgter, Opfer oder einfach nur Gegner eines verabscheuungswürdigen Systems aus weißen Männern, Rassisten, Schulmedizinern, Juden und Freimaurern zu sein, hat Konjunktur, macht interessant und führt entlang des schmalen Pfades zum ewigen Leben. Zunächst mag man an Feministen und Nordafrikanerinnen denken, doch deutlicher hervor tritt dieser Zeitgeist bei den Flacherdlern.
In der frühen Antike lag es auf der Hand. Die bekannte Welt war nicht sehr groß. Sie maß vielleicht eine Myriade Stadien. Es lag nahe, sie von einem Himmelsgewölbe abgedeckt zu sehen. Das mochte hundertmal größer sein, also etwa 180.000 Kilometer im Durchmesser. Nicht viel im Vergleich zu heute bekannten Entfernungen, doch hoch genug, um selbst nach längeren Fußmärschen keine mit bloßem Auge sichtbaren Verschiebungen am Himmel zu erwarten.
Wer aber etwas Ehrgeiz hatte und Sonnenuhren nicht nur als Dekoration an der Hauswand sah, bemerkte schnell Abweichungen mit dem Ort, die in erster Näherung nur zwei Erklärungen zuließen: Die Sonne scheint nur 35.000 Stadien hoch, oder die Erde ist gekrümmt. In zweiter Näherung blieb nur die zweite Erklärung. Das Bild der gekrümmten, wenn nicht kugelförmigen Erde war geboren.
Es ist ein verbreitetes Märchen, in der Spätantike oder im Mittelalter hätte man die Erde für flach gehalten. Das ist Quatsch. Man meinte nur mehrheitlich, die Erde stünde unbeweglich im Mittelpunkt der Welt. Rund war sie immer, nur schrumpfte sie ständig, um das eigene Reich größer erscheinen zu lassen. Das ist keine Entschuldigung für Kolumbus, so er wirklich annahm, an der indischen Ostküste gelandet zu sein.
Ein paar Spinner haben immer an die flache Erde geglaubt, insbesondere die für Verschwörungen der Nasa, der Juden und der Freimaurer anfälligen Amerikaner. Doch mit Youtube und der sozialen Anerkennung von Abartigkeit breitete sich diese Seuche auch in Deutschland aus, obwohl moderne Flacherdler ein Problem haben: Die Erde ist weitgehend vermessen und recht groß, ein Abgrund am Rande der Welt wurde noch nicht gefunden.
Deshalb sind die Flacherdler gezwungen, den Nordpol als Mitte der Erdscheibe zu sehen, worum sich die Kontinente gruppieren, wie auf dem Emblem der Vereinten Nationen dargestellt. Eigentlich ist der Schwachsinn damit schon augenfällig: Entweder macht man Australien platt oder riesengroß. Aber wer weiß schon, ob die Längen und Flächen des australischen Kontinents nicht gefälscht sind?
Der runde Rand der Welt ist leider nicht zu sehen, denn davor befindet sich die Antarktis. Um einen Nachweis zu verhindern, dürfe der Südpol nicht überflogen werden. Ich würde sagen, dies geschehe zur Sicherheit, um nicht an der Kuppel zu zerschellen. Zur Überprüfung reicht aber ein Schiff: Eine Umrundung der Antarktis auf dem vom Nordpol etwa 17.000 Kilometer entfernten 60. Breitengrad mißt auf der flachen Erde 105.000 Kilometer, das Fünffache der wahren Strecke von 20.000 Kilometern.
Um die Erdkrümmung wegzudiskutieren, muß die Sonne etwa einen Erdradius über der Scheibe stehen. Dort umrunde sie jeden Tag in konstanter Höhe den Nordpol, im Sommer langsamer auf engen, im Winter schneller auf weiten Kreisen, weshalb sie eigentlich nie untergeht. Auch wenn sie einer Straßenlampe gleich nur einen Lichtkegel auf die Erde wirft, wodurch es nachts dunkel wird, dürfte sie trotzdem nicht untergehen, würde also nicht hinter dem Horizont verschwinden, sondern in großer Höhe verlöschen. Doch das ist schon zu weit gedacht, zu wissenschaftlich.
Flacherdler werden nicht müde, alle Möglichkeiten wie die Krümmung der Lichtstrahlen ins Feld zu führen, um Ungereimtheiten wegzudiskutieren. Das gelingt ihnen wie allen Religionen auch bei den Gläubigen, die den Lügnern der Nasa mit ihren gefälschten Weltraumbildern keinen Glauben schenken. Sie unternehmen sogar aufwendige Messungen an Wasserkanälen und riskieren ihr Leben bei Überflügen, die sie für weniger Geld in größerer Höhe buchen könnten.
Spinner aller Art produzieren sich gerne im Internet, insbesondere mit Youtube-Filmchen. Das ruft natürlich Gegner auf den Plan. Manche polemisieren offen, doch einige gehen tatsächlich auf alle "Beweise" für eine flache Erde ein. Ein mühseliges und aussichtsloses Unterfangen. Schwachsinn läßt sich nicht mit Schulwissenschaft beseitigen, er muß rauswachsen. Dafür müssen die Menschen realistischer werden, die Blöden aussondern und dereinst auf der flachen Erde zurücklassen.
Aberglaube | Mimosen
In der frühen Antike lag es auf der Hand. Die bekannte Welt war nicht sehr groß. Sie maß vielleicht eine Myriade Stadien. Es lag nahe, sie von einem Himmelsgewölbe abgedeckt zu sehen. Das mochte hundertmal größer sein, also etwa 180.000 Kilometer im Durchmesser. Nicht viel im Vergleich zu heute bekannten Entfernungen, doch hoch genug, um selbst nach längeren Fußmärschen keine mit bloßem Auge sichtbaren Verschiebungen am Himmel zu erwarten.
Wer aber etwas Ehrgeiz hatte und Sonnenuhren nicht nur als Dekoration an der Hauswand sah, bemerkte schnell Abweichungen mit dem Ort, die in erster Näherung nur zwei Erklärungen zuließen: Die Sonne scheint nur 35.000 Stadien hoch, oder die Erde ist gekrümmt. In zweiter Näherung blieb nur die zweite Erklärung. Das Bild der gekrümmten, wenn nicht kugelförmigen Erde war geboren.
Es ist ein verbreitetes Märchen, in der Spätantike oder im Mittelalter hätte man die Erde für flach gehalten. Das ist Quatsch. Man meinte nur mehrheitlich, die Erde stünde unbeweglich im Mittelpunkt der Welt. Rund war sie immer, nur schrumpfte sie ständig, um das eigene Reich größer erscheinen zu lassen. Das ist keine Entschuldigung für Kolumbus, so er wirklich annahm, an der indischen Ostküste gelandet zu sein.
Ein paar Spinner haben immer an die flache Erde geglaubt, insbesondere die für Verschwörungen der Nasa, der Juden und der Freimaurer anfälligen Amerikaner. Doch mit Youtube und der sozialen Anerkennung von Abartigkeit breitete sich diese Seuche auch in Deutschland aus, obwohl moderne Flacherdler ein Problem haben: Die Erde ist weitgehend vermessen und recht groß, ein Abgrund am Rande der Welt wurde noch nicht gefunden.
Deshalb sind die Flacherdler gezwungen, den Nordpol als Mitte der Erdscheibe zu sehen, worum sich die Kontinente gruppieren, wie auf dem Emblem der Vereinten Nationen dargestellt. Eigentlich ist der Schwachsinn damit schon augenfällig: Entweder macht man Australien platt oder riesengroß. Aber wer weiß schon, ob die Längen und Flächen des australischen Kontinents nicht gefälscht sind?
Der runde Rand der Welt ist leider nicht zu sehen, denn davor befindet sich die Antarktis. Um einen Nachweis zu verhindern, dürfe der Südpol nicht überflogen werden. Ich würde sagen, dies geschehe zur Sicherheit, um nicht an der Kuppel zu zerschellen. Zur Überprüfung reicht aber ein Schiff: Eine Umrundung der Antarktis auf dem vom Nordpol etwa 17.000 Kilometer entfernten 60. Breitengrad mißt auf der flachen Erde 105.000 Kilometer, das Fünffache der wahren Strecke von 20.000 Kilometern.
Um die Erdkrümmung wegzudiskutieren, muß die Sonne etwa einen Erdradius über der Scheibe stehen. Dort umrunde sie jeden Tag in konstanter Höhe den Nordpol, im Sommer langsamer auf engen, im Winter schneller auf weiten Kreisen, weshalb sie eigentlich nie untergeht. Auch wenn sie einer Straßenlampe gleich nur einen Lichtkegel auf die Erde wirft, wodurch es nachts dunkel wird, dürfte sie trotzdem nicht untergehen, würde also nicht hinter dem Horizont verschwinden, sondern in großer Höhe verlöschen. Doch das ist schon zu weit gedacht, zu wissenschaftlich.
Flacherdler werden nicht müde, alle Möglichkeiten wie die Krümmung der Lichtstrahlen ins Feld zu führen, um Ungereimtheiten wegzudiskutieren. Das gelingt ihnen wie allen Religionen auch bei den Gläubigen, die den Lügnern der Nasa mit ihren gefälschten Weltraumbildern keinen Glauben schenken. Sie unternehmen sogar aufwendige Messungen an Wasserkanälen und riskieren ihr Leben bei Überflügen, die sie für weniger Geld in größerer Höhe buchen könnten.
Spinner aller Art produzieren sich gerne im Internet, insbesondere mit Youtube-Filmchen. Das ruft natürlich Gegner auf den Plan. Manche polemisieren offen, doch einige gehen tatsächlich auf alle "Beweise" für eine flache Erde ein. Ein mühseliges und aussichtsloses Unterfangen. Schwachsinn läßt sich nicht mit Schulwissenschaft beseitigen, er muß rauswachsen. Dafür müssen die Menschen realistischer werden, die Blöden aussondern und dereinst auf der flachen Erde zurücklassen.
Aberglaube | Mimosen
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hikikomoriarty,
31.01.2021 16:40
Ich glaube mittlerweile, dass die Mehrheit der FlatEarth-Youtuber nur so tun als ob, um Traffic zu generieren. Die Gegner führen die dann mehr oder weniger unterhaltsam vor und kriegen auch dafür Likes und Abos. Anfangs fand ich das auch ganz lustig, so bizarr, aber nach einiger Zeit ermüdet dieses Schauspiel doch sehr.
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wuerg,
03.08.2026 16:54
Leider hatte ich Ihren nach drei Jahren geschriebenen Kommentar übersehen. Nun nach weiteren fünf meine Antwort: Es mag Leute geben, die zum Spaß von der flachen Erde faseln, aber nur kurzzeitig zur Verarschung der Heerscharen, die fest daran glauben. Eine Weile lang habe ich sie unter Youtube verfolgt. Als ihnen angesicht der hartnäckigen Widerleger die Argumente aus- und die Nerven verlorengingen, fingen sie an zu pöbeln, die Runderdler als Ignoranten zu beschimpfen. So ist es zunehmend mit unseren Linken. Unter Kritik geraten und mit dem Rücken zur Wand fällt ihnen trotz jahrelangen Studiums von Agitation und Propaganda kaum ein zugkräftiges Argument mehr ein, nur noch Rosinenpickereien, alte Kamellen und Diffamierungen.
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wuerg,
04.08.2026 15:23
Warum bin ich gerade gestern an die flache Erde erinnert worden? Nicht durch die zufällige Entdeckung eines alten Kommentares, sondern dirch meine Suche nach einer passenden alten Überschrift für einen Kommentar zu einem ungeheuerlich einseitigen, die Wirklichkeit entstellenden Blick auf unsere Vergangenheit: Eine Aufstellung von Terroranschlägen ab dem Jahre 2000 kommt auf 37 Tote durch rechts und nur 25 islamistisch motivierte Tote, während kein einziger auf das Konto der Linken ging.
Sofort erinnerte mich das an die Klimageschichte, die zumeist mit dem Jahre 1950 beginnt, um den Hitzesommer 1947 auszulassen. Doch während ich dem Temperaturanstieg wenigstens im Prinzip zustimme, ist das hier ganz anders. Völlig ausgelassen sind die 33 Toten der RAF, dazu die von ihren palästiensischen Ausbildern durchgezogenen Flugzeugentführungen mit mindestens 15 Toten.
Wer diese Zeit erlebt hat und heute mitansehen muß, welche Gruppen den Islam erst hofiert und dann massenweise eingeschleppt haben, könnte durchaus links und islamistisch gemeinsam zählen und mit rechts vergleichen. Dann sieht es mit 73:37 schon ganz anders aus [1]
Doch will ich gar nicht ablenken. Die NSU-Serie war natürlich ein Schande. Die rechts motivierten Taten einzelner ebenfalls. Wer die geistigen Nachfahren oder gar Vorreiter heute in der AfD suchen möchte, darf dies gerne versuchen. Nur sollte er zugleich vor der eigenen invasionsfreundlichen Türe kehren und sich fest vornehmen, mit dem Arsch zunehmend an der Wand selbst nicht wieder zur Gewalt zu greifen.
Und eine Dreistigkeit will ich nicht unerwähnt lassen: Die Einordnung des Anschlages von Magdeburg ins rechte Lager. Abgesehen davon, daß es offiziell kein Terroranschlag, sondern eine Amokfahrt gewesen sein soll, wird diese Willkür vor der Geschichte keinen Bestand haben. Für mich ist es so und so einfach eine fremdländische Tat.
Und abseits aller Zahlen, seien es Rosinen oder Wahrhaftigkeiten: Bei jedem Anschlag hoffe nicht nur ich, es mögen keine Durchgeknallten rechter Gesinnung sein, die man flugs der AfD anlasten kann. Aus deren Lager ist nicht mit Sympathien zu rechnen. Das war bei der RAF dank klammheimlicher Freude anders. Vom internationalen Jubel der Moslems ganz zu schweigen.
[1] Dieses esoterische Verhältnis ergab sich ungeplant. Es trifft natürlich dank meiner historisch-kritischen Inkompetenz sicherlich nicht exakt zu. Und wegen Magdeburg ist so und so 80:30 realistischer. Auf drei Gruppen aufgeteilt: 40 islamistisch, 40 links, 30 rechts.
Sofort erinnerte mich das an die Klimageschichte, die zumeist mit dem Jahre 1950 beginnt, um den Hitzesommer 1947 auszulassen. Doch während ich dem Temperaturanstieg wenigstens im Prinzip zustimme, ist das hier ganz anders. Völlig ausgelassen sind die 33 Toten der RAF, dazu die von ihren palästiensischen Ausbildern durchgezogenen Flugzeugentführungen mit mindestens 15 Toten.
Wer diese Zeit erlebt hat und heute mitansehen muß, welche Gruppen den Islam erst hofiert und dann massenweise eingeschleppt haben, könnte durchaus links und islamistisch gemeinsam zählen und mit rechts vergleichen. Dann sieht es mit 73:37 schon ganz anders aus [1]
Doch will ich gar nicht ablenken. Die NSU-Serie war natürlich ein Schande. Die rechts motivierten Taten einzelner ebenfalls. Wer die geistigen Nachfahren oder gar Vorreiter heute in der AfD suchen möchte, darf dies gerne versuchen. Nur sollte er zugleich vor der eigenen invasionsfreundlichen Türe kehren und sich fest vornehmen, mit dem Arsch zunehmend an der Wand selbst nicht wieder zur Gewalt zu greifen.
Und eine Dreistigkeit will ich nicht unerwähnt lassen: Die Einordnung des Anschlages von Magdeburg ins rechte Lager. Abgesehen davon, daß es offiziell kein Terroranschlag, sondern eine Amokfahrt gewesen sein soll, wird diese Willkür vor der Geschichte keinen Bestand haben. Für mich ist es so und so einfach eine fremdländische Tat.
Und abseits aller Zahlen, seien es Rosinen oder Wahrhaftigkeiten: Bei jedem Anschlag hoffe nicht nur ich, es mögen keine Durchgeknallten rechter Gesinnung sein, die man flugs der AfD anlasten kann. Aus deren Lager ist nicht mit Sympathien zu rechnen. Das war bei der RAF dank klammheimlicher Freude anders. Vom internationalen Jubel der Moslems ganz zu schweigen.
[1] Dieses esoterische Verhältnis ergab sich ungeplant. Es trifft natürlich dank meiner historisch-kritischen Inkompetenz sicherlich nicht exakt zu. Und wegen Magdeburg ist so und so 80:30 realistischer. Auf drei Gruppen aufgeteilt: 40 islamistisch, 40 links, 30 rechts.
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wuerg,
12.08.2026 14:02
Vor dem Ende der Zivilisation will ich es aufschreiben: Heute um 14:33 UT [1] sollen die Gravitationswellen zweier kollidierender schwarzer Löcher für exakt 7,3 Sekunden die Schwerkraft der Erde so stark stören, auf daß alles vom Boden abheben kann, was nicht niet- und nagelfest mit ihm verbunden ist. Das wisse die NASA seit 12 Jahren und hat im Rahmen von Project Anchor für 89 Milliarden Dollar Bunker [2] für die Elite bauen lassen, denn mindestens 40 Millionen Menschen werden dabei ihr Leben lassen.
Ganz normaler Schwachsinn, wenn man bedenkt, daß in der Menschheitsgeschichte schon viele schwarze Löcher kollidiert sind, nur nicht binnen weniger Sekunden. Aber seit 2015 wissen wir wenigstens, daß es diese Wellen überhaupt gibt, die mit Lichtgeschwindigkeit auf uns zurasen. Offensichtlich kann die NASA inzwischen Zeit und Ort solcher intergalaktischen Katastrophen auf die Sekunde und ein paar Erdradien genau eingrenzen. Leider heben Gravitationswellen die Erdanziehung nicht auf, lassen uns bestenfalls etwas zittern. Da ist es gut, wegen meines Übergewichtes schlechter in Resonanz zu geraten als mit einem gestählten Körper.
Erst vor kurzem habe ich von diesem Schwachsinn überhaupt gehört. Und zwar von einem Youtuber, der Astro im Namen führt, aber beständig mit reißerischen Titeln lockt, obwohl im All alles gemächlich vonstatten geht. In diesem Fall kommt ihm entgegen, daß der Weltuntergang wahrscheinlich absichtlich auf den Tag der Sonnenfinsternis gelegt wurde, was Gelegenheit zu einem Titelbild mit einer total verdeckten Sonne und „Es steht bevor“ bot. [3] Für Millionen wird es in jedem Falle die letzte Finsternis gewesen sein.
Auch im Filmchen selbst wird nur kurz der Gravitations-Quatsch angesprochen. Danach geht es um die lapidare Sonnenfinsternis. Es wäre nun Gelegenheit, nicht nur auf die fast genau 27 Jahre seit der totalen mit großem Bohei verbunde in Deutschland hinzuweisen, sondern zu erklären, warum 27=19+8 Jahre nicht so zufällig sind. [4] Und wenn man schon mit der Gravitation anreißt, bestünde die Gelegenheit, auch auf die Anziehung durch Sonne und Mond sowie die Gezeitenkräfte und die Springfluten bei Voll- und Neumond einzugehen. Die fürchte ich heute nicht, denn über den Deich kommt sie nur bei viel Wind. [5]
Ich muß gleich weg, habe keine Zeit mehr auf die Finsternisse und Gezeiten der Flacherdler einzugehen, dies aber noch schnell hochgeladen, denn ich weiß ja nicht, ob ich am Abend noch leben werde oder das Internet noch geht.
[1] Im Filmchen [3] und auch anderen Berichten wird 15:33 genannt. Vielleicht ein für Astronomen fataler Rechenfehler, wenn MESZ gemeint sein sollte und die Angabe 14:33 UT ‚stimmt‘. Warum drei Stunden Abstand zum Höhepunkt der Finsternis um 17:45 UT?
[2] Bunker für reiche und wichtige Menschen gibt es schon länger. Die 89 Milliarden gingen wahrscheinlich für die Haltegurte drauf.
[3] NASA BRICHT IHR SCHWEIGEN: Das passiert WIRKLICH am 12. August! @AstroTim, Youtube, 30.07.2026. Ein Werbefilm für die Direktübertragung der Sonnenfinsternis am 12. August?
[4] Es bestehen nicht nur 19 Jahre sehr genau aus 235 Monaten, sondern auch 8 Jahre einigermaßen aus 99, weshalb eine Sonnenfinsternis nach 19+8=27 Jahren zum gleichen Datum, also recht genau 235+99=334 Monaten gar nicht so verwunderlich wäre. Und statt des hier bemühten metonischen Zyklus könnten in einem Astronomie-Kanal auch die Saroszyklen erläutert werden.
[5] Und diesen Wind gibt es nicht, weil die vielen Windräder auf dem offenen Meer zwar keinen Wald vernichten, nur Seefahrer infrabeschallen, an Land kaum zu sehen sind, nur Möven schreddern, die so doof sind, einer anderen blind hinterherzufliegen, aber den Wind bremsen, auf daß nur laue Lüftchen ohne Wolken ins Land ziehen, was letztlich zu Wassermangel und den derzeit ausgetrockneten Flüssen führt. Wie gefällt diese Karma-Theorie
Ganz normaler Schwachsinn, wenn man bedenkt, daß in der Menschheitsgeschichte schon viele schwarze Löcher kollidiert sind, nur nicht binnen weniger Sekunden. Aber seit 2015 wissen wir wenigstens, daß es diese Wellen überhaupt gibt, die mit Lichtgeschwindigkeit auf uns zurasen. Offensichtlich kann die NASA inzwischen Zeit und Ort solcher intergalaktischen Katastrophen auf die Sekunde und ein paar Erdradien genau eingrenzen. Leider heben Gravitationswellen die Erdanziehung nicht auf, lassen uns bestenfalls etwas zittern. Da ist es gut, wegen meines Übergewichtes schlechter in Resonanz zu geraten als mit einem gestählten Körper.
Erst vor kurzem habe ich von diesem Schwachsinn überhaupt gehört. Und zwar von einem Youtuber, der Astro im Namen führt, aber beständig mit reißerischen Titeln lockt, obwohl im All alles gemächlich vonstatten geht. In diesem Fall kommt ihm entgegen, daß der Weltuntergang wahrscheinlich absichtlich auf den Tag der Sonnenfinsternis gelegt wurde, was Gelegenheit zu einem Titelbild mit einer total verdeckten Sonne und „Es steht bevor“ bot. [3] Für Millionen wird es in jedem Falle die letzte Finsternis gewesen sein.
Auch im Filmchen selbst wird nur kurz der Gravitations-Quatsch angesprochen. Danach geht es um die lapidare Sonnenfinsternis. Es wäre nun Gelegenheit, nicht nur auf die fast genau 27 Jahre seit der totalen mit großem Bohei verbunde in Deutschland hinzuweisen, sondern zu erklären, warum 27=19+8 Jahre nicht so zufällig sind. [4] Und wenn man schon mit der Gravitation anreißt, bestünde die Gelegenheit, auch auf die Anziehung durch Sonne und Mond sowie die Gezeitenkräfte und die Springfluten bei Voll- und Neumond einzugehen. Die fürchte ich heute nicht, denn über den Deich kommt sie nur bei viel Wind. [5]
Ich muß gleich weg, habe keine Zeit mehr auf die Finsternisse und Gezeiten der Flacherdler einzugehen, dies aber noch schnell hochgeladen, denn ich weiß ja nicht, ob ich am Abend noch leben werde oder das Internet noch geht.
[1] Im Filmchen [3] und auch anderen Berichten wird 15:33 genannt. Vielleicht ein für Astronomen fataler Rechenfehler, wenn MESZ gemeint sein sollte und die Angabe 14:33 UT ‚stimmt‘. Warum drei Stunden Abstand zum Höhepunkt der Finsternis um 17:45 UT?
[2] Bunker für reiche und wichtige Menschen gibt es schon länger. Die 89 Milliarden gingen wahrscheinlich für die Haltegurte drauf.
[3] NASA BRICHT IHR SCHWEIGEN: Das passiert WIRKLICH am 12. August! @AstroTim, Youtube, 30.07.2026. Ein Werbefilm für die Direktübertragung der Sonnenfinsternis am 12. August?
[4] Es bestehen nicht nur 19 Jahre sehr genau aus 235 Monaten, sondern auch 8 Jahre einigermaßen aus 99, weshalb eine Sonnenfinsternis nach 19+8=27 Jahren zum gleichen Datum, also recht genau 235+99=334 Monaten gar nicht so verwunderlich wäre. Und statt des hier bemühten metonischen Zyklus könnten in einem Astronomie-Kanal auch die Saroszyklen erläutert werden.
[5] Und diesen Wind gibt es nicht, weil die vielen Windräder auf dem offenen Meer zwar keinen Wald vernichten, nur Seefahrer infrabeschallen, an Land kaum zu sehen sind, nur Möven schreddern, die so doof sind, einer anderen blind hinterherzufliegen, aber den Wind bremsen, auf daß nur laue Lüftchen ohne Wolken ins Land ziehen, was letztlich zu Wassermangel und den derzeit ausgetrockneten Flüssen führt. Wie gefällt diese Karma-Theorie
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wuerg,
13.08.2026 00:25
Die Schwerelosigkeit ist überlebt, von der Direktübertragung der Sonnenfinsternis habe ich nur einen kleinen Ausschnitt mit mehr als einer totalen Finsternis gesehen. Meine Verweise auf diese wichtigen Berichte waren nicht nur verwechselt, einer davon leider auch fehlerhaft. So es jemand bemerkte, war es ihm zurecht nicht wichtig. Hätte er dies gerne bemängelt, wollte aber nicht kontaktschuldig werden: Gerechte Strafe!
Weil aber heute viel los ist in der Welt der Astrophysik, läuft gerade eine weitere Dirketübertragung, so spannend wie die Erwartung der aus Japan kommenden Tsunamiwelle auf Hawaii. Es geht zur Zeit gleichermaßen nervaufreibend live um die Perseiden. Eingeschlafene Sofafüße im direkten Sinne des Wortes.
Weil aber heute viel los ist in der Welt der Astrophysik, läuft gerade eine weitere Dirketübertragung, so spannend wie die Erwartung der aus Japan kommenden Tsunamiwelle auf Hawaii. Es geht zur Zeit gleichermaßen nervaufreibend live um die Perseiden. Eingeschlafene Sofafüße im direkten Sinne des Wortes.
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