Siedler IV, Original-CD, Römer 3,
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wuerg, 19.12.2015 23:37
Mit den eigenen roten Römern im Westen sind die blauen Wikinger im Nordosten und die grünen Mayas im Südosten zu besiegen. Sie verfügen anfänglich über 45 bzw. 40 Soldaten gegen 35 eigene. Die Lage sieht wie folgt aus:
Diese Strategie läßt es nicht zu, sich mit Türmen und Pionieren zum Gold vorzuarbeiten. Auch keine Landverbindung zu den Mayas, um sich ihres Besitzes zu bemächtigen und auf ihrem Land zu bauen. Das geht nur, wenn man sich etwa zwei Stunden Zeit läßt und sehr viele Siedler für die weiten Wege hat. Für einen einstündigen Sieg muß ganz auf hochwertige Soldaten verzichtet werden, wenn man von denen im großen Turm absieht. Auch Bogenschützen nützen wenig. Die wenigen schon vorhandenen überleben lange und sind bei einem Angriff wertlos, wenn alle Schwertkämpfer tot sind.
Besonders zu Beginn ist Umsicht gefragt. Im einzelnen wird in der leichten Variante wie folgt vorgegangen: Zunächst ein mittleres Wohnhaus und einen Turm im Norden, dann fünf Planierer und zehn Bauarbeiter mehr. Es folgen vier weitere Holzfäller, ein Sägewerk, ein Turm im Südosten und einer im Südwesten. Nun wieder ein mittleres Wohnvhaus, zwei weitere Sägewerke, drei Förster, ein dritter Steinmetz und zwei Türme. Außerdem fünf Geologen und zehn Pioniere, die sich zunächst dem Eisen im Südwesten zuwenden, um dort einen Turm zu sparen. Nach sieben Minuten ist die Baustoffproduktion aufgebaut.
Nun soll es etwas zu essen geben, und zwar durch zwei Fischer, zwei Bauernhöfe und einen Jäger, für den ein Bogen produziert werden muß. Dazu kommen das erste große Wohnhaus, eine Eisenschmelze, eine Waffenschmiede und ein Turm im Norden, der zu neuen Steinen führt. Nun sind zehn Minuten um, und es geht weiter mit zwei Eisenminen, drei Kohleminen, dem zweiten großen Wohnhaus und der Kaserne. In den Norden kommen ein Holzfäller und ein Steinmetz. Nach einer Viertelstunde geht es dann weiter mit der Nahrungskette aus Wasserwerk, Mühle, Bäcker, Schafzucht und Metzgerei. Dazu das dritte große Wohnhaus, die zweite Eisenschmelze, die zweite Waffenschmiede und eine Werkzugschmiede für vier Angeln und eine Sense.
Nach 20 Minuten entstehen Soldaten in der gleichen Geschwindigkeit wie bei den Wikingern. Sind knapp 50 zusammen, werden sie vor die Grenze der Mayas geschickt. Während sie marschieren, ist Zeit für das vierte große Wohnhaus, den dritten Bauernhof, die zweite Bäckerei, die dritte Eisenschmelze, die dritte Waffenschmiede und zwei weitere Fischer am Bach im Osten. Später folgen dann bei Gelegenheit die vierte Eisenschmelze, die vierte Waffenschmiede, die dritte Eisenmine, drei weitere Kohleminen und mindestens zwei weitere große Häuser.
Um die 25. Minute werden die Mayas angegriffen, daß nach einer halben Stunde einige kleine Türme erobert sind. Mit den großen wartet man noch ein bißchen, da sie hohe Verluste fordern. In 40 Minuten aber sind die Mayas geschlagen. Nach kurzer Sammlung greifen die überlebenden Kämpfer von Süden her die Wikinger an, während eine andere Truppe im Norden einmarschiert, wo einige Türme ohne Widerstand fallen. Eine dritte Gruppe verbleibt beim Heimatturm, denn die Wikinger werden dort angreifen. Das dezimiert ihre Truppen deutlich.

Todesmutig laufen die blauen Angreifer in die überlegenen roten Verteidiger
Danach können alle Soldaten an die Front. Soweit es noch möglich ist, greifen die Truppen im Süden und Norden kompromißlos an. Erreicht der Nachschub aus der Heimat das Kampfgebiet, ist der Sieg so gut wie errungen, den ich nach einiger Übung in 55 Minuten erreichte. In der Normalvariante führt die gleiche Strategie zum Erfolg. Allerdings habe ich die großen Türme der Mayas stehen lassen, um die damit eingesparten Soldaten sofort gegen die Wikinger zur Verfügung zu haben. Wenn zum Schluß genügend Soldaten übrig sind, dann geht es mit ihnen gegen den Rest der Mayas, die nach ihrer Dezimierung keinen einzigen Soldaten mehr produzieren konnten. So habe ich es in 57 Minuten geschafft.

Zum Schluß fällt das von drei großen Türmen bewachte Heiligtum
Wie in der ersten und zweiten Römer-Mission ist die Zeit für die normale Variante nur wenig länger als für die leichte. Neben der Übung wird es wohl daran liegen, daß die Erschwernis bei zügiger Spielweise wenig in Erscheinung tritt. Tut man in dieser dritten Mission auf leichter Stufe gar nichts, verharren die Wikinger lange Zeit bei 90 Soldaten und die Mayas benötigen eine Stunde, um die gleiche Anzahl zu erlangen. Erst nach zwei Stunden greifen sie mit über 200 Soldaten an. In der Normalvariante gehen Mayas schneller vor, und die Wikinger steigern sich bald auf 150 Soldaten. Schon nach einer Stunde greifen sie an. Bei zügigem Spiel nützt dem Gegner seine höhere Stärke nur wenig.
Übersicht | siedler-4 (pdf, 5,498 KB)
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/ BBO /
/ BBBB/
/ RR BB/
/ RRR g G /
/ p GGO /
/ GGG /
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R eigene rote Römer
B gegnerische blaue Wikinger
G gegnerische grüne Mayas
O Heiligtümer der beiden Gegner
g Goldvorkommen
p Durchbruch mit Pionieren
Da es wohl nicht möglich ist, mit einem sofortigen Angriff den Sieg zu erringen, muß schnell eine effiziente Wirtschaft aufgebaut werden, denn die Wikinger produzieren ab der 20. Minute alle 20 Sekunden, die Mayas ab der 30. Minute alle 30 Sekunden einen Soldaten. Deshalb sollen innerhalb einer halben Stunde die Mayas bewegungsunfähig sein. Soll der Gesamtsieg in einer Stunde erzielt werden, sind 200 Soldaten niederzuringen. Dazu stehen 300 eigene Soldaten zur Verfügung, wenn ab der 20. Minute etwa sieben pro Minute ausgerüstet werden. Mit sechs großen Häusern, sechs Kohleminen, drei Eisenminen, vier Eisenschmelzen und vier Waffenschmieden sollte das gelingen.Diese Strategie läßt es nicht zu, sich mit Türmen und Pionieren zum Gold vorzuarbeiten. Auch keine Landverbindung zu den Mayas, um sich ihres Besitzes zu bemächtigen und auf ihrem Land zu bauen. Das geht nur, wenn man sich etwa zwei Stunden Zeit läßt und sehr viele Siedler für die weiten Wege hat. Für einen einstündigen Sieg muß ganz auf hochwertige Soldaten verzichtet werden, wenn man von denen im großen Turm absieht. Auch Bogenschützen nützen wenig. Die wenigen schon vorhandenen überleben lange und sind bei einem Angriff wertlos, wenn alle Schwertkämpfer tot sind.
Besonders zu Beginn ist Umsicht gefragt. Im einzelnen wird in der leichten Variante wie folgt vorgegangen: Zunächst ein mittleres Wohnhaus und einen Turm im Norden, dann fünf Planierer und zehn Bauarbeiter mehr. Es folgen vier weitere Holzfäller, ein Sägewerk, ein Turm im Südosten und einer im Südwesten. Nun wieder ein mittleres Wohnvhaus, zwei weitere Sägewerke, drei Förster, ein dritter Steinmetz und zwei Türme. Außerdem fünf Geologen und zehn Pioniere, die sich zunächst dem Eisen im Südwesten zuwenden, um dort einen Turm zu sparen. Nach sieben Minuten ist die Baustoffproduktion aufgebaut.
Nun soll es etwas zu essen geben, und zwar durch zwei Fischer, zwei Bauernhöfe und einen Jäger, für den ein Bogen produziert werden muß. Dazu kommen das erste große Wohnhaus, eine Eisenschmelze, eine Waffenschmiede und ein Turm im Norden, der zu neuen Steinen führt. Nun sind zehn Minuten um, und es geht weiter mit zwei Eisenminen, drei Kohleminen, dem zweiten großen Wohnhaus und der Kaserne. In den Norden kommen ein Holzfäller und ein Steinmetz. Nach einer Viertelstunde geht es dann weiter mit der Nahrungskette aus Wasserwerk, Mühle, Bäcker, Schafzucht und Metzgerei. Dazu das dritte große Wohnhaus, die zweite Eisenschmelze, die zweite Waffenschmiede und eine Werkzugschmiede für vier Angeln und eine Sense.
Nach 20 Minuten entstehen Soldaten in der gleichen Geschwindigkeit wie bei den Wikingern. Sind knapp 50 zusammen, werden sie vor die Grenze der Mayas geschickt. Während sie marschieren, ist Zeit für das vierte große Wohnhaus, den dritten Bauernhof, die zweite Bäckerei, die dritte Eisenschmelze, die dritte Waffenschmiede und zwei weitere Fischer am Bach im Osten. Später folgen dann bei Gelegenheit die vierte Eisenschmelze, die vierte Waffenschmiede, die dritte Eisenmine, drei weitere Kohleminen und mindestens zwei weitere große Häuser.
Um die 25. Minute werden die Mayas angegriffen, daß nach einer halben Stunde einige kleine Türme erobert sind. Mit den großen wartet man noch ein bißchen, da sie hohe Verluste fordern. In 40 Minuten aber sind die Mayas geschlagen. Nach kurzer Sammlung greifen die überlebenden Kämpfer von Süden her die Wikinger an, während eine andere Truppe im Norden einmarschiert, wo einige Türme ohne Widerstand fallen. Eine dritte Gruppe verbleibt beim Heimatturm, denn die Wikinger werden dort angreifen. Das dezimiert ihre Truppen deutlich.

Todesmutig laufen die blauen Angreifer in die überlegenen roten Verteidiger
Danach können alle Soldaten an die Front. Soweit es noch möglich ist, greifen die Truppen im Süden und Norden kompromißlos an. Erreicht der Nachschub aus der Heimat das Kampfgebiet, ist der Sieg so gut wie errungen, den ich nach einiger Übung in 55 Minuten erreichte. In der Normalvariante führt die gleiche Strategie zum Erfolg. Allerdings habe ich die großen Türme der Mayas stehen lassen, um die damit eingesparten Soldaten sofort gegen die Wikinger zur Verfügung zu haben. Wenn zum Schluß genügend Soldaten übrig sind, dann geht es mit ihnen gegen den Rest der Mayas, die nach ihrer Dezimierung keinen einzigen Soldaten mehr produzieren konnten. So habe ich es in 57 Minuten geschafft.

Zum Schluß fällt das von drei großen Türmen bewachte Heiligtum
Wie in der ersten und zweiten Römer-Mission ist die Zeit für die normale Variante nur wenig länger als für die leichte. Neben der Übung wird es wohl daran liegen, daß die Erschwernis bei zügiger Spielweise wenig in Erscheinung tritt. Tut man in dieser dritten Mission auf leichter Stufe gar nichts, verharren die Wikinger lange Zeit bei 90 Soldaten und die Mayas benötigen eine Stunde, um die gleiche Anzahl zu erlangen. Erst nach zwei Stunden greifen sie mit über 200 Soldaten an. In der Normalvariante gehen Mayas schneller vor, und die Wikinger steigern sich bald auf 150 Soldaten. Schon nach einer Stunde greifen sie an. Bei zügigem Spiel nützt dem Gegner seine höhere Stärke nur wenig.
Übersicht | siedler-4 (pdf, 5,498 KB)
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