Kirchenjahr
Heute hat das neue Kirchenjahr begonnen. Zumeist hat es 52 Wochen, manchmal auch 53. Im Gegensatz zum bürgerlichen Jahr beginnt es stets am Sonntag und zeigt nicht dessen Probleme mit der Wochenbezeichnung. Im Kirchenjahr müssen keine Donnerstage gezählt werden, um die Wochennummer zu bestimmen. Der Jahreswechsel fällt weder mitten in die erste, noch in die 52. oder 53. Woche. Die Siebentagewoche hat alle Zeiten überdauert, und alle Kalenderreformen werden scheitern, wenn sie ihren Rhythmus durchbrechen wollen. Es wäre deshalb sinnvoll, ein Normaljahr mit 364 und ein Schaltjahr mit 371 Tagen zu haben. Das tropische Jahr hat 365,24219 Tage, die wir durch die Schaltregeln des gregorianischen Kalenders im Verlaufe von 400 Jahren auf 365,2425 Tage nähern. Aus der Kettenbruchdarstellung
52,177455788=[52,5,1,1,1,2,1,6,2,...]
der Wochenzahl eines Jahres ergibt sich ein sehr guter Zyklus von 62 Jahren mit 51 Normaljahren zu 52 Wochen und 11 Schaltjahren zu 53 Wochen. Ein paar Jahre könnte eine Synchronität mit unserem gregorianischen Kalender erhalten bleiben, der im Verlaufe von 28 Jahren 23 bürgerliche Jahre zu 52 und 5 zu 53 Wochen aufweist, solange kein Jahrhundertwechsel in die Quere kommt. Leider ist der erste Tag des Kirchenjahres (1. Advent) nicht immer der letzte Tag der 48. bürgerlichen Woche. Wie im letzten Jahr 2005 ist es gelegentlich auch der letzte Tag der 47. Woche. Das wird erst im Jahre 2010 wieder so sein. Es wäre also günstig, noch in diesem Jahrzehnt meine Kalenderreform durchzusetzen. Noch besser vor dem nächsten Auftreten einer 53. Woche Ende 2009. Der Heilige Abend könnte weiterhin am 24. liegen, nur eben dem 24. des ersten Monates im Jahr. Das sind 23 Tage nach dem ersten Advent. Zur Zeit sind es 21 bis 27 Tage, im Mittel also 24. Dieser heilige Abend wäre also immer am Dienstag und die Weihnachtsfeiertage lägen stets arbeitnehmerfreundlich auf Mittwoch und Donnerstag. Das wird ausgeglichen durch das Neujahrsfest, das immer auf den ersten Adventssonntag fiele. Bevor man sich aber endgültig festlegt, sollte doch verläßlich ermittelt werden, auf welchen Wochentag denn die Geburt Jesu wirklich fiel. Durch die mangelnde Anpassung der Woche an das Jahr, wodurch Geburtstage dauernd auf andere Wochentage fallen, hat man sich um diese Frage herumgemogelt. Sollte Jesus wirklich am 24. Dezember im Jahre 4 vor der Zeitenwende geboren worden sein, so wäre es nach dem gregorianischen Kalender ein Mittwoch, nach dem julianischen zwei Tage früher ein Montag.

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Jesus wurde am 6. April geboren. Welches Jahr kann ich allerdings nicht sagen.

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Der Mormonen-Jesus mag am 6. April geboren sein, wenn auch nicht im Jahre 1830. Die Astronomen raten eher zum 17. April 6 vor Christus um 8 Uhr 26, was aber auch das Zeugungsdatum sein könnte, an dem die Heiligen drei Könige erst loszogen, womit die Geburt in den Januar des Jahres 5 vor Christus gefallen sein sollte. Somit könnte es durchaus der 25. Dezember geworden sein, auch diploid und ohne göttliches Z-Chromosom. Historiker neigen eher zum Jahr 4 vor Christus ohne Angabe von Tag und Minute. Die meisten aber vertrauen der Gedankenlosigkeit, gehen vom 25. Dezember aus. Ob im Jahre 1, 0 oder 1 vor Christus, ist ihnen zumeist egal.

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