Siedler IV, Original-CD, Mayas 2,
Die Feuerbärte
Mit den eigenen roten Mayas auf der südöst­lichen Insel sind die blauen Wikinger auf der nordwest­lichen im zu besiegen. Dort verfügen sie anfänglich über 135 Soldaten. Hinzu kommen 12 in einem Vorposten aus großen Türmen auf unserer Insel im Südosten mit nur 30 eigenen Kriegern.
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R eigene rote Mayas
B gegnerische blaue Wikinger
V Vorposten der Wikinger
A Anlegestelle der Fähren
1 Angriff der Hauptgruppe
2 Angriff der Kleingruppe
Diesmal läßt die Schiffahrt sich nicht vermeiden, bleibt aber darauf beschränkt, Soldaten überzu­setzen. Auch der Gegner landet regel­mäßig mit Schiffen an, um seinen Vor­posten zu ver­stärken, der deshalb zügig zu ver­nichten ist. Sofort gelingt das nicht, denn die 30 eigenen Sol­daten reichen gegen die zwölf in den sich gegen­seitig decken­den Türmen nicht aus. Es ist also eine stärkere Armee erfor­derlich. Dazu beschaf­fen Diebe die im östli­chen Krater herum­lie­genden Waffen. Die reichen aus, den Vorposten vor dem Ende der 24. Minute zu erobern, womit die Wikinger keinen Nachschub erhalten. Damit ist auch der Platz für eine Werft vorhanden, in der zwei oder drei Fähren gebaut werden. Mit einem kleinen und einem großen Tempel auf dem eroberten Gebiet kann der Alkohol aus dem Krater verwertet werden. Zügig sind dann etwa 130 Soldaten und mög­lichst auch Priester überzu­setzen, solange die generi­schen Wikin­ger bei 135 verharren.



Wo der Vorposten war, stehen nun Werft und großer Tempel

Nach Landung auf der Wikinger-​Insel läuft eine kleine Gruppe nach Norden, um dort ein paar schlecht bewachte Türme zu erobern. Danach ist es aber wenig ratsam, den Erobe­rungszug brutal fortzu­setzen, da die wenigen Schwert­kämpfer schnell dezimiert sind. Und mit Bogen- und Blas­rohr­schützen läßt sich wenig anfangen. Aber zwischen­zeit­lich ist eine weitere Gruppe einge­troffen, die im Norden schnell ein paar schlecht bewachte Türme erobert, bevor die Wikinger dort erscheinen. Dadurch kann der Kampf im Süden fortge­führt werden, zumal inzwi­schen weitere Soldaten über­gesetzt wurden. So ist bald der Sieg erreicht.



Der letzte Turm ist erobert, die Gebäude zerfallen zu Staub

In der leichten Variante fielen 100 feind­liche Wikinger gegen nur 40 eigene Soldaten im Kampf bis zur Burg im Süden. Das ist wohl dem Einsatz der Priester zu verdanken, die den Gegner schwächten. So über­lebten 136 Soldaten bis zum Schluß, was nicht überbe­wertet werden sollte, denn an der Front hatten nur noch 25 ein Schwert in der Hand. In der normalen Variante sollten deshalb nicht unbe­dingt mehr Schwert­kämpfer, aber aus­schließ­lich solche der Stufe 3 herange­bildet werden.

Dazu ist schnell mehr Gold, also eine zweite Goldmine und mehr Kohle erfor­der­lich, wozu zwei Türme Richtung Westen leider auf gelbe statt grüne Punkte zu bauen sind, was um eine Minute verzögert. Da außerdem einfache Schwert­kämpfer vermieden werden sollen, müssen die beiden Türme der Wikinger mit weniger Soldaten und damit mehr Verlu­sten genommen werden. Auf einen Tempel wird ver­zichtet, weil er durch die gegen­über der leichten Variante erhöhten Aufwen­dungen für Gold und Kohle zu spät fertig würde und die Kampf­kraft der Priester durch goldene Schwert­kämpfer aufge­wogen wird.

Da ohne Priester gegne­rische Bogen­schützen nicht mehr schwach gezau­bert werden können, müssen die eigenen Kämpfer mit Bogen und Blasrohr sich für die mit dem Schwert opfern. Sie voran­zu­schicken macht Mühe und kostet Zeit, weil sie mimuten­lang stehen und Pfeile abschießen. Aber direkt auf die Kaserne zu mar­schieren, um die mit der 45. Minute einset­zende Soldaten­produk­tion zu unter­binden, führt zu starken Verlu­sten, die nur zeit­raubend auszu­gleichen sind. Das beste ist wohl wie in der leichten Variante zunächst ein Angriff mit einer großen Gruppe im Süden und einer kleinen im Norden, ohne die Schwert­kämpfer zu sehr in den feind­lichen Pfeil­hagel geraten zu lassen. Dann nehmen sie die schlecht besetz­ten Türme sehr schnell.

So konnte in der normalen Variante der Sieg in 48 Minuten erzielt werden. Wieder waren über 130 Soldaten noch am Leben, doch nur noch wenige Schwert­kämpfer an der Front. Auch 40 Gegner über­lebten, die auf neutralem Boden von ihrer Kapitu­lation über­rascht wurden. Deshalb mit weniger Soldaten noch schneller zu siegen, wird jedoch sehr schwer sein. Vor der 34. Mi­nute überzu­setzen, scheidet prak­tisch aus, denn der generi­sche Vor­posten kann nicht wesent­lich schneller genommen werden. Eine Werft an anderer Stelle bedingt längere Fähr­zeiten, denn die gebauten Schiffe können wegen der Riffe nicht an Stellen gelangen, von denen aus schnell überge­setzt werden kann.

Übersicht | siedler-4 (pdf, 5,498 KB)

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