Siedler IV, Original-CD, Mayas 1,
Goldener Strand
Mit den eigenen roten Mayas im Osten sind die blauen Römer im Norden zu besiegen. Sie ver­fügen anfäng­lich über 18 Soldaten gegen 15 eigene. Die Lage sieht wie folgt aus:
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        /      BB           /
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      /  RRRR 2           /
     /   RRR      I      /
    /        IIIIII     /
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R eigene rote Mayas
B gegnerische blaue Römer
I Insel
1 Angriff der Hauptgruppe
2 Angriff der Kleingruppe
Da die Heimatsiedlung kaum etwas hergibt, soll wohl mit Schiffen die Insel im Südosten erschlos­sen werden. Es geht aber auch schneller ohne die unter Siedlern unbeliebte Schif­fahrt. Für einen sofor­tigen Angriff fehlen ein paar Soldaten, doch nach zehn Minuten kann ein Turm erobert werden, den die Römer im Westen auf schlecht bewach­tem Gebiet errich­tet haben. Im Gegen­angriff verlieren sie fast alle Boden­truppen. Sobald genügend Soldaten ausge­rüstet sind, können die römi­schen Türme erobert werden. Das ist ohne Verzug möglich, wenn mit einem Stein­metz, einem mitt­leren Wohn­haus, einer Eisen­schmelze, einer Eisen­mine, einer Kohle­mine, einer Waffen­schmiede und einer Kaserne die Warte­zeit genutzt wurde. So ent­stehen etwa sieben Soldaten, die im Süden angreifen und den Sieg inner­halb einer Viertel­stunde ermög­lichen.

Bei zügiger Vorgehens­weise geht es auch unter 13 Minuten. Dann besteht die zweite Kämpfer­gruppe aller­dings nur aus fünf Schwert­kämpfern, die aber eben­falls aus­reichen. Deshalb kann auf eigene Minen, Stein­metz und Wohn­haus ver­zichtet werden, denn fünf Porti­onen Eisenerz für fünf Soldaten sind vor­handen. Dank dieser Verein­fachung kann auch in der norma­len Variante die zweite Gruppe bereits nach sieben­einhalb Minuten an die Front geschickt werden. Unmittel­bar danach greift die erste Gruppe den nagel­neuen römischen Turm an. Der beste Zeit­punkt ist, wenn die römi­schen Soldaten diesen Turm gerade ver­lassen, aber noch zurück­kehren, um auf Maya-​Terri­torium unter­zugehen. Der nach­folgende gleich­zeitige Angriff auf alle drei Türme im Osten sollte dann nach Minuten zum Erfolg führen. Dank der Übung benö­tigte ich in der normalen Variante nur noch 10 Minuten.



Der letzte römische Soldat fährt gen Himmel

Wer dem Motiv dieser Mission Folge leistend doch zur See fahren möchte: Es stehen zwar zwei Fähren zur Verfü­gung, um auf der Insel zu landen, doch gibt es dort nichts zur Grün­dung einer Sied­lung. Es liegt deshalb nahe, zunächst einen Grün­dungs­karren über­zusetzen, daß ein Hafen errich­tet werden kann, zu dem noch zu bauende Handels­schiffe Waren bringen. Das dauert eine Weile, denn es sind eine Fahrzeug­manu­faktur, ein Grün­dungs­karren, eine Werft und ein Handels­schiff zu bauen. Eine Esels­zucht ist nicht erforder­lich, da bereits ein Esel herum­steht. Der nach­folgende Transport zur Insel ist nerv­tötend. Es ist undurch­sichtig, nach welchen Kriterien das Handels­schiff Waren trans­portiert oder eben auch nicht. Von Vorteil ist es offen­sicht­lich, Waren mög­lichst schnell in den Hafen und aus ihm heraus zu bekommen. Doch gegen richtige Programm­fehler ist man machtlos:



Die wundersame Fleischvermehrung im Inselhafen

Theoretisch kann die Insel auch ohne Hafen, Handels­schiffe und Gründungs­karren besiedelt werden. Dazu werden alle herum­liegenden Waren von Dieben mit den beiden Fähren auf die Insel gebracht, um dort ein florie­rendes Wirt­schafts­system aufzubauen. Ein zeit­raubendes und nerv­tötendes Verfahren, zumal die Diebe sehr genau zu steuern sind. Sonst legen sie ihr Diebes­gut irgendwo ab, und es muß mühsam einge­sammelt werden.

Übersicht | siedler-4 (pdf, 5,498 KB)

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