Kontaktschuld
wuerg, 22.07.2026 16:46
Ich habe mich beim Che zu einem Kommentar zu seinen Ausführungen über das soziale Geschlecht hinreißen lassen. Dankenswerterweise ist er darauf eingegangen. Natürlich erwartete ich nicht, er würde nach Jahrzehnten der Beschäftigung mit derartigen Themen mir einfach zustimmen. Andere blieben lieber stumm, hatten kein Interesse oder fürchteten die Kontaktschuld.
So bin ich dankbar, daß der wohl auch in dieser Angelegenheit abtrünnige, aber noch nicht übergelaufene Bersarin sich mit einem ebenfalls kritischen, meinem zwar nicht unter-, aber nebengeordneten Kommentar zu Wort meldete und so anderen die Gelegenheit bot, sich ohne Angst zu äußern. Dankenswerterweise vermied er darin das überhebliche Wort Identität für alte Eigenschaften und neue Erfindungen.
Ich will dort keinen mit weiteren Einlassungen zu Identität, Gleichheit, Äquivalenz, Gleichwertigkeit, Willkür und Schwachsinn verschrecken, bin Jens Spahn aber dankbar, Benennung, Besprechung und letztlich auch Abschaffung von Auswüchsen einen Schritt voran gebracht zu haben. Die Kontaktschuld schwindet, die Angst vor der eigenen Meinung ebenfalls, selbst wenn es bei vielen nur rechtzeitige Anpassung an kommende Verhältnisse ist.
So bin ich dankbar, daß der wohl auch in dieser Angelegenheit abtrünnige, aber noch nicht übergelaufene Bersarin sich mit einem ebenfalls kritischen, meinem zwar nicht unter-, aber nebengeordneten Kommentar zu Wort meldete und so anderen die Gelegenheit bot, sich ohne Angst zu äußern. Dankenswerterweise vermied er darin das überhebliche Wort Identität für alte Eigenschaften und neue Erfindungen.
Ich will dort keinen mit weiteren Einlassungen zu Identität, Gleichheit, Äquivalenz, Gleichwertigkeit, Willkür und Schwachsinn verschrecken, bin Jens Spahn aber dankbar, Benennung, Besprechung und letztlich auch Abschaffung von Auswüchsen einen Schritt voran gebracht zu haben. Die Kontaktschuld schwindet, die Angst vor der eigenen Meinung ebenfalls, selbst wenn es bei vielen nur rechtzeitige Anpassung an kommende Verhältnisse ist.
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wuerg,
29.08.2026 10:19
Ich bin kein Freund von Namensverhunzungen, doch einige wie Frau Strack-Zimmermann fordern es geradezu heraus. Ich kann auch auf die Familien von Politikern und ihre sexuellen Vorlieben verzichten, doch einige drängen sie mir auf. Jens Spahn mußte nicht nur seine Homosexualität raushängen lassen, sondern mit einem gekauften Kind publizitätsträchtig eins draufsetzen. Obwohl Friedrich Merz sich um viele Titel bemüht, nenne ich ihn nicht Lügenkanzler oder Schwachkopf. Wenn er jedoch unvermittelt seine blau hervorstechende Frau vorführt, darf man schon das eine oder andere Wort darüber verlieren.
So ist es auch mit Suse Sziborra-Seidlitz. Daß ihr Mann ein „statdtbekannter Neonazi“ war, ist seit langem bekannt, mir allerdings nicht, bis sie gestern von einer Compact-Reporterin damit konfrontiert wurde. Auf den ersten Blick war ich entsetzt, daß derart brutal auf das Privatleben abgehoben wird, da wir doch alle wissen, wo die Liebe hinfallen kann. Auf der anderen Seite verweigert diese Frau jedes Gespräch, jeden Kontakt mit allen, die sie dem rechten Lager zuordnet, nennt sie Nazis und weist gerne auf Rechtsradikale in den Reihen der AfD hin, die teilweise wie ihr Mann David Seidlitz in der eigenen Partei angestellt wurden.
Bei allen Vorbehalten gegenüber dem modern Doxing genannten Vorgehen: Wenn Mitglieder der AfD ständig schikaniert werden, nicht zu Wahlen antreten dürfen, Bankkonten gekündigt bekommen, nicht wie in vielen Betrieben üblich vertrauenswürdige Verwandte beschäftigen dürfen, steuergeldfinanzierten Wahlkampagnen ausgesetzt sind, Hausdurchsuchungen gewärtigen müssen und jeder Sympathisant kontaktschuldig inhaltsleer diffamiert werden darf, dann sollten auch unsere Demokraten gelegentlich durchleuchtet werden, sofern sie fett im öffentlichen Leben stehen und selbst gerne austeilen.
So ist es auch mit Suse Sziborra-Seidlitz. Daß ihr Mann ein „statdtbekannter Neonazi“ war, ist seit langem bekannt, mir allerdings nicht, bis sie gestern von einer Compact-Reporterin damit konfrontiert wurde. Auf den ersten Blick war ich entsetzt, daß derart brutal auf das Privatleben abgehoben wird, da wir doch alle wissen, wo die Liebe hinfallen kann. Auf der anderen Seite verweigert diese Frau jedes Gespräch, jeden Kontakt mit allen, die sie dem rechten Lager zuordnet, nennt sie Nazis und weist gerne auf Rechtsradikale in den Reihen der AfD hin, die teilweise wie ihr Mann David Seidlitz in der eigenen Partei angestellt wurden.
Bei allen Vorbehalten gegenüber dem modern Doxing genannten Vorgehen: Wenn Mitglieder der AfD ständig schikaniert werden, nicht zu Wahlen antreten dürfen, Bankkonten gekündigt bekommen, nicht wie in vielen Betrieben üblich vertrauenswürdige Verwandte beschäftigen dürfen, steuergeldfinanzierten Wahlkampagnen ausgesetzt sind, Hausdurchsuchungen gewärtigen müssen und jeder Sympathisant kontaktschuldig inhaltsleer diffamiert werden darf, dann sollten auch unsere Demokraten gelegentlich durchleuchtet werden, sofern sie fett im öffentlichen Leben stehen und selbst gerne austeilen.
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