Auferstanden aus Ruinen
Auf einer AfD-Veran­stal­tung machte der Kaba­ret­tist Uwe Steimle ein paar Witze, die er besser gelas­sen hätte und in mir den Gedan­ken auf­blit­zen ließen, er sei die Sarah Bosetti der Rech­ten. Auch das mit Sieg­mund und Chru­palla wohl nicht abge­spro­chene Absin­gen der ost­deut­schen Nati­onal­hymne hätte ich gelas­sen, denn man weiß nicht, was stär­ker wirkt, das Ent­setzen der Gesamt­bevöl­kerung oder die Ostal­gie der dem­nächst zur Wahl Auf­geru­fenen.

Aber schön, daß in der nach­fol­genden Dis­kus­sion nun zur Sprache kommt, daß der Text in der DDR wie die ersten Stro­phen des Deutsch­land­liedes zwar nicht ver­boten war, doch nicht mehr zu offi­ziel­len Anläs­sen gesun­gen werden durfte, ähn­lich der Deutsch­land­fahne heute.

Heidewitzka, Herr Kapitän

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