Gegendemonstranten
wuerg, 06.07.2026 22:34
Ohne Gespür und Wissen ist es mitunter nicht leicht, einem zusammengesetzten Wort zu entnehmen, in welcher Beziehung dessen Teile stehen. So versammelten sich bisher Gegendemonstranten, um sich am Rande einer Demonstration gegen diese zu wenden. In den letzten Tagen aber gefiel man sich darin, bereits ein Gegendemonstrant zu sein, wenn man nur gegen etwas ist und das auch demonstriert. Mit dem AfD-Parteitag am vergangenen Wochenende scheint dieser Wechsel vollzogen, jedenfalls in den Hirnen Geisteskranker.
Und so ist es wunderbar zu sehen, wie eine jetzt allseits bekannte Frau, die besser bei ihren Aktien geblieben wäre, mit ihrer Anbiederung an die von den Staatsmedien bevorzugte Lesart voll auf die Schnauze fiel. Offensichtlich hatte sie nur eine Überschrift der Bildzeitung zu Übergriffen von Gegendemonstranten auf Journalisten gelesen. Und welcher Couleur müssen die gewesen sein, wenn die Demonstranten doch Antifaschisten waren? Prompt verurteilte sie die Übergriffe auf Schärfste und vermißte eine Distanzierung der AfD, obwohl Alice Weidel sich dazu schon am Vortage deutlich geäußert hatte.
Über diese Peinlichkeit könnte ich wie ihre Mitdiskutanten im Bayrischen Rundfunk hinwegsehen. Es ist aber ein wunderbar ausgearbeitetes Beispiel für die sonst nur hypothetisch in den Raum gestellte Umkehrung: Was würde in den Medien losbrechen, wieviele Brennpunkte gäbe es, wenn die AfD mit derart schäbigen Methoden vorginge, wie sie unter unseren Demokraten sozial anerkannt sind?
Und so ist es wunderbar zu sehen, wie eine jetzt allseits bekannte Frau, die besser bei ihren Aktien geblieben wäre, mit ihrer Anbiederung an die von den Staatsmedien bevorzugte Lesart voll auf die Schnauze fiel. Offensichtlich hatte sie nur eine Überschrift der Bildzeitung zu Übergriffen von Gegendemonstranten auf Journalisten gelesen. Und welcher Couleur müssen die gewesen sein, wenn die Demonstranten doch Antifaschisten waren? Prompt verurteilte sie die Übergriffe auf Schärfste und vermißte eine Distanzierung der AfD, obwohl Alice Weidel sich dazu schon am Vortage deutlich geäußert hatte.
Über diese Peinlichkeit könnte ich wie ihre Mitdiskutanten im Bayrischen Rundfunk hinwegsehen. Es ist aber ein wunderbar ausgearbeitetes Beispiel für die sonst nur hypothetisch in den Raum gestellte Umkehrung: Was würde in den Medien losbrechen, wieviele Brennpunkte gäbe es, wenn die AfD mit derart schäbigen Methoden vorginge, wie sie unter unseren Demokraten sozial anerkannt sind?
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