Division
Liebe nieder­säch­sische Kinder, das Jahr 2025 geht mit 365 Tagen in 12 Mona­ten seinem Ende ent­gegen. Wie­viele Tage hat ein Monat im Durch­schnitt? Eure Väter hatten es nicht leicht und mußten rechnen:
365 : 12 = 30,4
36
 05
  0
  50
  48
   2
Manche waren gut, ließen den nichts­nutzen roten Bereich weg oder konnten es gar im Kopf. Ihr dürft einen Taschen­rechner nutzen. Er liefert Euch 30,41666667. Die Nach­komma­stellen könnt Ihr weg­lassen, also 30. Auch die 7 am Ende geht Euch nichts an.

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Nun hat auch auch die Bundes­regierung erkannt, daß Rechen­fähig­keit über­bewer­tet ist. So setzt Lars Kling­beil verstärkt auf Haltung statt Kalku­lation und hat im ersten Schritt dem Rech­nungs­hof die Mittel gekürzt.

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Und was ist mit den Müttern?
Ich kann so gut im Kopf rechnen, dass ich sogar schneller
bin, als die Kassen im Supermarkt - was nicht selten zum
bewunderndem Staunen all derer führt, die es miterleben. 😲

Ich wünsche Ihnen eine möglichst ruhige Silvesternacht und
dass Sie gut in ein hoffentlich erfreuliches neues Jahr kommen!

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Zumindest im hier angespro­chenen Kontexte waren die Mütter ‚mitge­meint‘, wie bei den Vätern des Grund­gesetzes, ohne zu wissen, ob Frauen damals mit­reden durften.

In der Tat sind es vorwie­gend Frauen und darunter vor allem Kassie­rerin­nen von Aldi, die als Kunde(!) vor der Kasse schneller sein könnten als die Kolle­gin daran, denn Rechen­fähig­keit allein reicht nicht, wenn man nicht alle Preise im Kopf hat.

Um mein Kupfer­geld ohne Rückstau an der Kasse loszu­werden, habe ich gele­gent­lich den zuvor addier­ten Gesamt­betrag hinge­legt. Normaler­weise ist mir das aber zu anstren­gend, und es klappte auch nicht immer. Mal hatte ich einen Euro ver­schlap­pert, dann einen Rabatt nicht gekannt und somit nicht einge­rechnet.

Trotzdem: Es war eine Frau, die mich im Schnell­addi­tions­test auf den zweiten Platz verwies. Mit Mathe­matik hatte sie nichts am Hut und ihre Fertig­keit im Büro erlernt.

Auch Ihnen ein frohes neues Jahr! Ein ruhiger Jahres­wechsel kann es ja nicht mehr werden. Oder doch mit innerer Ruhe!

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Mitgeredet - und ihre "Macht" über die Männer ausgeübt - haben Frauen schon immer, auch zu den Zeiten, als die Männer - zumindest scheinbar - noch die "Oberhand" hatten.

Ich habe übrigens nie in einem Supermarkt gearbeitet, weder als Kassiererin, noch in einer anderen Position, aber es stimmt schon, dass zumindest die Kassierer von Aldi noch rechnen können (müssen), weil die Kasse nicht, wie in anderen Geschäften, die Summe anzeigt, die sie als Wechselgeld herausgeben müssen.

Hier war die Silvesternacht angenehm ruhig und das
Feuerwerk wesentlich kürzer als in den letzten Jahren.

In diesem Sinne, auch Ihnen ein gutes neues Jahr!

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Addieren mußten die Kassierer­innen auch vor der Ausbrei­tung der Scanner nicht, nur die Preise im Kopf haben. Das Wechsel­geld war nicht so schlimm, konnte man doch wie jede Markt­frau einfach von klein nach groß auf den Zahl­betrag heraus­geben. Da störten allen­falls Kunden, der keinen glatten Betrag hin­legten.

Selbst Ramanujan könnte eine Kassie­rerin nur schlagen, wenn sie sich mit der Summen­taste mehr als eine Sekunde Zeit läßt, denn er kann ja erst addieren, wenn der einge­gebene oder gescan(n)te Preis zu sehen ist. Und zum Ausplap­pern der Summe würde er schon eine Sekunde benö­tigen. Hätte er sich die Preise zuvor gemerkt, wäre er wegen Früh­startes dis­quali­fiziert worden.

Lassen Sie mich raten: Sie wohnen in einer von Migra­tion weit­gehend ver­schonten Gegend, da die Normal­bevöl­kerung am 29. morgens vor leeren Regalen stand und so und so keine Lust mehr hat, das Haus zu ver­lassen, sich gar am Stadt­bild zu betei­ligen.

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Was mein "Superhirn" betrifft, ist es mir ziemlich egal, ob Sie mir glauben oder nicht, denn schließlich gibt es genug Zeitzeugen, die es, also meine so "wundersame Begabung" bestätigen können. 😄

Und ja, ich bin schon vor vielen Jahren aus der Stadt geflüchtet, weil es mir dort zu laut, zu schmutzig und zu stressig geworden ist, denn all diese Dinge führen zu Unwohlsein, weshalb ich es nur zu gut verstehen kann, dass Sie (und viele andere) davon so genervt sind.

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Ich hatte mit Ramanujan verdeut­lichen wollen, daß Sie kaum schneller sind als die Kassie­rerin. Wäre ich nicht so alt und reise­unlustig, schlüge ich einen Besuch bei Ihnen vor. Ich lege zehn Ihnen unbe­kannte Waren auf das Band, und sie nennen den Gesamt­betrag vor der Anzeige auf dem Display. Grund­sätz­lich ginge das, wenn Sie den Strich­code oder gar das Preis­schild des letzten Artikels vor dem Scannen lesen können.

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So würde ich das wirklich nicht schaffen können, weil die Kassen die Preise und Summen zeitgleich anzeigen. Aber was Ihre Idee mit einem Besuch bei mir betrifft, gehe ich davon aus, dass er für Sie nicht so mühevoll wäre, wie Sie annehmen, weil wir, wenn ich das richtig verstanden habe, gar nicht weit voneinander entfernt wohnen.

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genium, hast Du zusätzlich auch die Fähigkeiten ches bezüglich Gedächtnis?

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Frau Manhartsberg, ich habe den Artikel gelesen, auf den Sie hier verwiesen. Natür­lich wird dort von Viel­falt gela­bert, die der tra­dierten Schul­methode des weißen Mannes über­legen ist. So könne man 2340:5 als 2000:5+300:5​+40:5​=400+60+8​=468 rechnen. [1] Ich schlage 2340 mal 2 geteilt durch 10 vor. Oder die ägyp­tische Methode [2]

[1] Und wie geht es mit 2340:37?

[2] Melanie Gurot: Egyptian Division. Die Pharaonen drehen sich im Grabe um, nicht nur ob der Rechnerei.

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Papyrus Rhind, Katze und Maus
Will Merz die Russische Bauernmultiplikation jetzt auch wieder einführen und ist das dann nicht rustikalpejorativ?

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Ja, die Russen und Ägyter nutzten Halbie­rung und Ver­doppe­lung und mußten so kein kleines Einmal­eins erlernen oder gar abschät­zen können, wie groß einstel­lige Viel­fache einer Zahl ungefähr sind. Zur Strafe ist der Gesamt­aufwand vor allem beim Rechnen mit großen Zahlen deut­lich höher. Und so verwun­dert es nicht, daß Rechen­künstler ein riesen­großes Einmal­eins bis 999⋅999 auswendig lernen. Sie nutzen die Kraft voraus­berech­neter immer gleicher Teil­aufgaben. Natür­lich bleibt die Frage, ob sich der Aufwand für das Einmal­eins und die bewährten guten Ver­fahren im Zeit­alter des Taschen­rech­ners noch lohnt. Aber auch, ob man Menschen, die solche nicht zu erlernen bzw. zu verstehen in der Lage sind, wirk­lich bis zum Abitur führen sollte. Ihre Erlö­sung wird ein Chip im Gehirn sein, der ihnen diese schwere Arbeit abnimmt und sie meinen läßt, es sei eine ange­borene Fertig­keit.

Schwachsinn | Ethnomathematik

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