Liberien
Wenn einer dorthin gehen soll, wo der Pfeffer wächst, dann denkt man zunächst an Indien oder Mada­gaska. Rich­tiger aber ist die Pfeffer­küste, an die Donald Trump die gedul­deten Libe­rianer zurück­schicken möchte, zumal die Diktatur seit 28, der Bürgerkrieg seit 12 Jah­ren vorüber ist. Man mag den Amerikaner eine gewisse Schuld in die Schuhe schieben, weil sich vor 200 Jah­ren weiße Amerikaner mit ihren frei­gelas­senen Sklaven dort ansie­delten, um die Einhei­mischen auszu­beuten und am Kolonia­lismus teilzu­haben. Den Nieder­gang nach dem zweiten Weltkrieg aber haben die Libe­rianer, die laut Wikipedia nur Neger und von Neger abstam­mende Menschen einbür­gern, selbst geschafft. Nur eine Altlast rechne ich den Ameri­kanern zu: Es gibt auf der ganzen Welt nur noch drei Staaten, die nicht das metri­sche System verwenden, die Amis, Liberien und Birma. Sobald sie davon abschwören, nenne ich sie USA, Liberia und Myanmar.

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