Hartz IV
Soeben wird bei Herrn Plasberg zur Wahl disku­tiert, und mehr als schon jahre­lang üblich fällt von allen Seiten immer wieder der Begriff Hartz IV. Ich muß Gerhard Schröder vorhalten, die halbwegs schönen und ver­ständnis­vollen Wörter Arbeits­losen­hilfe und Sozial­hilfe durch ein so abschät­ziges und auffäl­liges wie Hartz IV ersetzt und so die Betrof­fenen ins Zentrum der Diskus­sion gezerrt zu haben. Früher war ein Sozialhilfe­empfänger ein Bedürf­tiger, und Arbeits­losen­hilfe erhielt, wer vorher Arbeits­losgen­geld bezog und irgend­wann auch einmal gear­beitet hatte.

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Hartz IV
hört sich an, wie ein ernstzunehmender medizinischer Befund. Geh ich zur gynäkologischen Vorsorge habe ich immer einen PaP II, oder so.
Der Begriff der Bedürftigkeit wurde bewußt ersetzt, weil es einen daraus abzuleitenden Rechtsanspruch gäbe. Die neue Gesetzgebung ist allerdings asozial und sittenwidrig.

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ALG II klingt auch nicht gerade besser, war aber wenig­stens der Versuch, „-hilfe“ durch „-geld“ aufzuwerten. Nur machte die II und erst recht die IV das zunichte.

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