Du schwules Schaf!
Im Biologie-Unterricht wurde gerne verbreitet, Tiere fielen in Gegensatz zum bösen Menschen nicht über Artge­nossen her. Im Bedarfs­falle redu­zierte sich diese Behaup­tung auf Mord, zu dessen Heim­tücke es den Tieren an Geistes­kraft fehlt, was neben schlechter Kindheit und Migra­tions­hinter­grund auch gerne Menschen straf­mildernd beschei­nigt wird. [1] Über Homos­exua­lität im Tier­reich wurden solche Lügen nicht verbreitet, weil kein Voka­bular zur Verfü­gung stand, das ohne Ent­setzen der Eltern von den Lehrern hätte ver­wendet werden können.

Heute lese ich in der Frankfurter Rundschau, was Wissen­schaftler sicher schon lange wissen: Auch Tiere können schwul sein. [2] Das inter­essiert die Öffent­lichkeit natürlich nur wegen der unver­meidli­chen Reak­tionen gleicher­maßen veran­lagter Menschen, die in diesem Zusammen­hang gerne tief in die Dis­kriminie­rungs- und Normali­täts­kiste greifen. [3] Voran Martina Navrati­lova, gleich­wohl ich mir vor­stellen kann, daß es im Tierreich im Gegensatz zum Menschen vorwie­gend um die männ­liche Variante geht.

Wer kennt nicht Hunde, die einem ans Bein gehen, und Kanin­chen, die sich über Meer­schwein­chen her­machen? Warum sollte dann ein Schafs­bock sich nicht von hinten an einen Geschlechts­genossen anschleichen? Ver­wunder­licher ist, daß der Vorder­mann stehen bleibt, was ich aber Schafen eher als anderen Tieren zutraue. Nicht umsonst spricht man vom Schäfer­stünd­chen und stellt sich Gemeinde­glieder nicht als Schweine oder Rinder, sondern als friedliche Schafe vor, die alles über sich ergehen lassen.

Aber Forscher werden nicht so blöd sein, mangelndes Unter­schei­dungs­vermö­gen bei der Partner­wahl schon für homo­sexuelle Veran­lagung zu halten. Deshalb gehe ich davon aus, daß es reich­lich Schafs­böcke gibt, die sich vorwie­gend oder aus­schließ­lich ans eigene Geschlecht ranmachen, und auch eine nicht minder große Anzahl, die ruhig stehen bleibt, wenn einer von hinten aufspringt. Und dafür würde ich der Natur einen vernünf­tigen Grund zutrauen, den an Erkennt­nis und nicht nur an reflex­hafter Abwehr inter­essierte Homo­sexuelle sicher gerne kennen würden.

Für ausge­schlossen halte ich einen geneti­schen Rest aus einer Zeit, da unsere Vorfahren nur ein Geschlecht kannten oder sich auch durch Knospung ver­mehrten. Es würde mir aber ein­leuchten, wenn die Natur die Aus­bildung der Prägung auf die eine oder andere Gruppe von Partnern nicht sehr restrik­tiv vor­schreibt, um im evolu­tio­nären Prozeß flexibel zu bleiben, also eine die Vermeh­rung dämpfende Fehler­rate in Kauf nimmt. Möglicher­weise spielen die solcher­maßen von Nach­kommen ver­schonten Exem­plare eine wert­volle Rolle in der Gesell­schaft. Das könnte auch bei den Menschen der Fall sein, wenn die gleich­geschlecht­lichen Doppel­ver­diener Geld und Arbeits­kraft vornehm­lich auf Bereiche verwen­deten, denen sich die um die Vermeh­rung bemühten Hetero­sexuellen nicht widmen können oder wollen.

[1] 20.09.2024: Dieser Satz hat mich bei der Über­arbei­tung hoch erfreut, denn die Haltungs­menschen haben mich inso­weit duselig geredet, daß ich stets denke, die Probleme mit der Über­frem­dung hätten erst vor neun Jahren im Sep­tember 2015 begonnen als Angela Merkel alle zu uns einlud, um sich mit Teddy­bären bewerfen zu lassen. Zurück gab es Messer. Offen­sicht­lich wurde schon über 20 Jahre lang nichts unter­nommen. Doch wie Abnehmen kein Problem ist, wenn man sich dafür die Zeit der Zunahme nimmt, so könnten wir mit mäßigem Druck bis 2050 zur Norma­lität zurück sein.

[2] FR. Link veraltet. Leider keine Anhaltspunkte notiert, um ihn anderswo zu finden.

[3] Showdown mit schwulen Schafböcken. Spiegel-​Online, 27.01.2007.

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Auf der Suche nach dem verschol­lenen FR‑Artikel stieß ich mit „schwules Schaf“ natürlich auf viele Treffer, zuneh­mend aus neuerer Zeit, da Schwu­lität echt cool ist. Und natür­lich auch Bill Kaulitz, dem Bot­schafter der schwulen Schafe, die mehr profi­table Wolle abwerfen als seine Schwä­gerin. [1]. Gerne hätte ich erfahren, auf welche Weise denn die Schwul­woll­kleidung herstel­lende Firma garan­tieren kann, daß nicht auch das eine oder andere Fell eines hetero­sexuel­len cis‑Schafes verar­beitet wurde. Werden dazu Scharf­innen unter­gemischt und jeder notge­schlachtet, der sich an eine Aue ranmacht. Oder nutzt man das wach­sende Angebot mensch­licher Schaf­tester, die alle Böcke aus­sondern, die sich abwei­send ver­halten?

Etwas enttäuscht war ich zu lesen, daß nur jeder zwölfte Schafs­bock homo­sexuell veran­lagt sei. [2] Wenn ich den derzei­tigen Hype bedenke, dann sollten Menschen bald in diese Region kommen, zumin­dest wenn man alle in Trans­frauen umge­wandel­ten mit­zählt. Schon vor einem halben Jahr­hundert war jeder 25. homo­sexuell, aller­dings dreimal soviele Frauen wie Männer, also schwul im engeren Sinne einer von 50.

Noch mehr enttäuschte mich im fach­männi­schen Bereich zu lesen, daß ähn­lich den Gottes­dienst­besuchern in Afrika Böcke und Auen zumeist in getrenn­ten Gruppen gehal­ten werden, wenn nicht gerade Paarungs­zeit ist. [3] Dies ent­späche durchaus dem natür­lichen Ver­halten und erlaubt eine stö­rungs­freie Auf­zucht der Lämmer. Deshalb ist fairer­weise das Ver­halten von Schafs­böcken mit dem reiner Männer­gesell­schaften zu verglei­chen, im Knast, zu hoher See, im Prie­ster­seminar und unter Gruppen, die zu nennen nicht überall gut ankommt.

[1] "Oh, er ist jetzt horny!": Bill Kaulitz ist jetzt Bot­schafter für schwule Schafe. Stern, 19.09.2024.

[2] Ich hoffe, diese Quote wurde gewis­sen­haft ermit­telt und ist nicht nur der Tat­sache geschuldet, daß es Schafen nicht so drauf ankommt, wer da vor ihnen steht und was der Hinter­mann macht.

[3] Der Bock. Schafe-halten.

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Heute lese ich hier, Tom und Bill Kaulitz würden demnächst „Wetten, daß ..?“ mode­rieren. Ich würde mir einen DVB‑T-Stick zulegen, wenn sie selbst zu einer ersten Wette wie dieser anträ­ten: Aus einer Herde von 100 Fett­arsch­schafen können die beiden mit verbun­denen Augen zu minde­stens 60 korrekt sagen, ob sie homo- oder hetero­sexuell veran­lagt sind.

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Um einer ungesunden Schaffixierung entgegenzuwirken, empfehle ich, neben Tom, Bill und Veronika dem werten Publikum auch dieses Talent nicht vorzuenthalten.

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Natürlich wäre auch etwas mit der öster­reichi­schen Nati­onal­kuh oder Pig­casso denkbar. Viel­leicht täten es auch normale Kühe oder Schweine. Dazu könnte Bill Kaulitz kundtun, nicht nur Pul­lover aus schwuler Schaf­wolle zu tragen, sondern Milch aus­schließ­lich von schwulen Kühen zu trinken oder Schweine­fleisch allen­falls von schwulen Säuen zu essen.

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Sie ziehen schwulen Kühen Unfälle à la Red Bull/ Samuel Koch vor?

Ihrer Dinoschweinchenchimäre war kein langes Leben beschieden. Warum wird die gähnende Leere schon wieder präsentiert? Und fragen Sie jetzt ja nicht: Warum nicht?

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Samuel Koch habe ich nicht live gesehen und hätte seinen Namen längst vergessen, würde er nicht weiterhin publi­zitäts­süchtig in Erschei­nung treten. Aber was ist der Red-​Bull-​Unfall? Daß ein öster­reichi­scher Rad­fahrer den deut­schen besiegte?

Und wie kommen Sie auf Dino­schwein­chen? Haben Sie bei Temu eines gekauft oder zu Weih­nachten bekommen? Warum nicht?

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Nachdem ich mir einige der spär­lichen neuen Beiträge unter blogger.de ansah, fiel mir die „gähnende“ Leere bei Nego­lium/on auf. Ist das nun oder schon lange Zeit Genium/on, so wie Raider nun Twix ist? Und da wurde mir auch klar, wie Sie auf Dino­schwein­chen kamen. Ich hatte von einer Dinosau gespro­chen, die ein Huhn gebiert, womit ich aber ledig­lich eine weib­liche Diono­sau­rierin meinte, zumal XY‑Schwein­chen nur schwer aus ZW‑Eiern kriechen.

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Werter Herr Wuerg, mir ist auch aufegaffen, dass plötzlich zwei völlig ungenutzte und leere alte Blogs, die von einem User Namens "negolium" angelegt wurden, veröffentlicht wurden und in der Liste der zuletzt aktiven Blogs angezeigt werden, aber ich kann Ihnen versichern, dass ich weder dieser User "negolium" bin, noch etwas damit zu tun habe, dass solche ungenutzen Blogs aus der Versenkung geholt und (möglicher Weise sogar ohne Kenntnisse der Bloginhaber) aktiviert werden. Wie Sie im Zusammenhang mit mir auf Wörter wie "Dino­schwein­chen", "Dinosau" oder "Diono­sau­rierin" kommen, erschließt sich mir auch nicht, aber diesen Gedankengang empfinde ich als ziemlich beleidigend, weshalb ich Sie hierdurch ausdrücklich darum bitte, derartig unangebrachte und abwertende Äußerungen im Zusammenhang mit mir in Zukunft zu unterlassen!

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Hier zur Entspannung ein Dino ohne Sau, dafür mit etwas mehr aria di menefreghista. Aber man kann natürlich auch diese Verbindung schaffen.

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Genium, die kryptischen Einlas­sungen von Frau Man­harts­berg führten mich auf eine falsche Fährte. Ich meinte fälsch­licher­weise, mit Ihnen die Huhn-​Ei-​Dis­kus­sion geführt zu haben, fand sie aber bei mir unter Nego­lion, wo ich tatsäch­lich die „gäh­nende Leere“ erblickte. Ich nehme es für mich als ein Lehr­stück, wie der ratio­nale Verstand dem spon­tanen Gefühl erliegen kann:

Mein Verstand sagte mir, daß hier irgend­etwas nicht stimmt. Doch für mein Gefühl paßten zwei­erlei gut zusam­men: Zum einen hätte die Huhn-​Ei-​Frage gut von Ihnen sein können, zum ande­ren erschien mir eine Bezug­nahme von Frau Man­harts­berg auf Sie möglich. Zwischen­zeit­lich konnte aber dank meiner wieder­kommen­den Erinne­rung die Realität den Sieg davon­tragen.

Darüber hinaus habe ich nichts zurück­zunehmen, denn ich sehe keinen von mir inten­dierten Zusam­men­hang zwischen den genanten Begriffen und Ihnen. Ich ver­stehe aber, daß Sie auf Basis Ihrer Erfah­rung mit kryp­tischen und unter­schwel­ligen Andeu­tungen dem spon­tanen Gefühl erliegen können, Sie seien gemeint. Daran bin ich nicht ganz unschul­dig, habe ich doch Sie und Negolion vermengt oder ver­wech­selt.

Mit Ihren Admini­strator­rechten können Sie sicher­lich noch lesen, was ich bei Nego­lion schrieb. Ich könnte Wayback probieren, begnüge mich hier aber mit dem, was ich als Offline-​Schrei­berling gegen­über Negolion geäu­ßert habe:

08.11.2025: Es war einmal eine Dinosau. Die legte ein zu klein geratenes Ei, aus dem ein unge­schicktes Wesen kroch, das von allen dummes Huhn genannt wurde. Als es sein erstes Ei legte, hob in der Dino-​Aka­demie ein erbit­terter Streit an: War es das erste Hüh­nerei oder bereits das zweite?

08.11.2025: Das Henne-​Ei-​Problem der alten Griechen und die Frage, durch wel­ches Sand­korn ein kleiner Haufen zu einem großen wird, sind doch nur Aus­druck dessen, daß nicht bis ins letzte Detail defi­niert war, ist und sein wird, was ein Huhn und ein Hüh­nerei, was klein und was groß ist, und oder oder man nicht alle Eier, Hühner und Sand­haufen genü­gend genau kennt. Legte der­einst eine Dinosau der Welt erstes Hüh­nerei, käme es vor die erste Henne. Schlüpfte aber zuvor aus einem Dino‑Ei ein Huhn, wäre es umge­kehrt. Mög­licher­weise erklärte sich auch ein Saurier zu einem Huhn.

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Zu Ihrer Information, Herr Wuerg: Ich bin schon vor sehr langer Zeit (ca. 10 Monaten) von dem "Job" als Sysadmin zurückgetreten, weshalb ich weder dazu befugt bin, alte Blogs aus der Versenkung hervorzuholen und zu veröffentlichen, noch Einsicht in sie habe.
Mehr habe ich hier (und zu ihrer Erklärung) nicht (mehr) zu sagen.

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Auch fritz und kid37 scheinen mir unverdächtig, 10 Jahre mit einer Psychologin nur tagsüber verheiratet zu sein, wie dieser Löschlöwe von sich behauptet hat.

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Genium, ich war sehr lange im Besitze vollstän­diger Rechte an großen EDV-​Systemen und weiß, daß sie nicht ausge­nutzt werden dürfen, habe es aber trotzdem geschrie­ben, nicht als Hand­lungs­auffor­derung, sondern als eine theore­tische Möglich­keit, mit der ich leider mehr als einmal den falschen Rechner herun­ter­fuhr.

Ich habe meine Verwech­selung zuge­geben, Sie haben hinter Worten, ja Wörtern eine Belei­digung vermutet. Was ist nun noch das Problem? Ich habe sogar sehr viel Ver­ständ­nis dafür, daß man gerade als intel­ligenter Mensch, der regel­mäßig von anderen auf die Probe gestellt wird, vor­sichts­halber einen Hinter­sinn vermutet, den der Blöd­mann nicht fürchten muß.

So höre ich bis auf den heutigen Tag immer wieder, ich habe bei einer Umschu­lung auf die Frage des Direk­tors, was dreimal die Sieben sei, nicht ant­worten können. Selbst­verständ­lich mußte ich für 21 nicht denken oder rechnen, doch die Sieben ließ mich eine Falle befürch­ten. Und Rück­fragen als Zeichen des Unver­ständ­nisses kamen mir nicht in den Sinn.

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Die Sieben ist ja harmlos, wo doch auf blogger.de Nummer 1 und Nummer 2 herumgeistern.

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Frau Manhartsberg: Nun bin ich fast 70 Jahre älter und psy­chisch in der Lage, „Rück­fragen als Zeichen des Unver­ständ­nisses“ zu stellen: Wer ist der Lösch­löwe, wo 10 Jahre mit einer Psycho­login aus­harren mußte? Und Num­mer 6 wüßte gerne, wer Num­mer 1 und Num­mer 2 sind?

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Wollen wir alle mal gemeinsam rufen: Negolium erscheine und erkläre dich!

Der User war doch schon vor 2(?) Monaten genervt, als ihm geantwortet wurde (Stichwort Wuerg, Henne, Ei) und hat damals oder irgendwann in der Zwischenzeit seinen Beitrag entfernt. Und heute, oh Wunder!, hat er anscheinend noch mal gebastelt. Na sowas.

Also wollen wir ihn mal rufen? Dann haben wir wenigstens alles versucht und keinen Spaß ausgelassen.

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Wegen der Löschungen dachte ich eben­falls Wenn-​Man-​Es-​Weiß-​Nego­lion sei ob meiner Einlassungen über­fordert. Nunmehr aber kam es nur ins Spiel, weil ich dort tat­säch­lich „gähnende Leere“ vorfand und die somit ver­schwun­dene Man­harts­berg-​Dinosau ver­sehent­lich Kein-​Kommentar-​Genium zuord­nete. Ich werde nicht rufen!

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Ich kann jeden verstehen, der seine Beiträge und Kommentare löscht und die Lust verliert, zu bloggen, bei dem Unsinn, den man hier (und auch anderwo) als Antworten erhält. Und was die von Ihnen, Herr Wuerg, erwähnten "vollstän­digen Rechte an großen EDV-​Systemen und dem Wissen, daß sie nicht ausge­nutzt werden dürfen" betrifft, kann ich zwar bestätigen, dass dies stimmt, aber offenbar nicht jedem bekannt zu sein scheint und aus dem Grund, also aus Unwissenheit, auch nicht immer so befolgt wird, wie es sein sollte. Das ist mir nicht nur in den Rechenzentren aufgefallen, in denen ich gearbeitet habe, sondern auch in Foren und Blog-Communities hier im Internet.

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Herr Wuerg, dieser nego-🦁, wer sonst. Der hatte ja noch einen längeren Text eingestellt, wo er eben nächtens ledig zu sein behauptete. Aber ob er schon UNESCO-Kulturerbe ist?
https://www.krone.at/3918375
Sie kennen Nummer 6, Die Glocken von Big Ben?

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Was regt Sie eine wahrschein­lich belang­lose Ein­las­sung von Nego­lion auf? Google zeigt daran wenig Inte­resse, Wayback gar keines.

Ich hätte auch nicht neugierig sein sollen, fand dann aber die Wenn-​Man-​Es-​Weiß-​Summe von 1 bis 100 vor und bemerkte, wie es etwas ele​ganter geht und man 5050 auch einer alten Gauß-​Kamelle ent­nehmen kann. Darauf rea­gierte er noch freund­lich. Sonst hätte ich zum Streich­holz­rätsel und dem alt­grie­chie­chen Henne-​Ei-​Problem gar nichts geschrie­ben. Danach oder gar darob mutierte er vom Angeber zur Mimose.

Zu interessanteren Dingen: Ich habe mir die zweite Epi­sode [1] von Num­mer 6 ange­sehen und meine, mich an sie zu erin­nern, gleich­wohl es am 14.03.1970 gewesen sein soll. Dieses Datum gibt die allwis­sende Müll­halde als deutsche Erst­ausstrah­lung durch das ZDF an. [2] Das war zwei Wochen vor dem weiße­sten Oster­fest des Jahr­hun­derts [3], da ich eigent­lich nicht bei meinen Eltern vor dem Schwarz­weiß-​Fern­seher mit dem UHF-​Konverter für das zweite Programm gesessen haben sollte.

[1] Die Glocken von Big Bang, wo Num­mer 2 auf Num­mer 8 rein­fällt oder rein­fallen will. Und wenn ich den Erst­aus­strah­lungs­daten Glauben schenken darf, dann hat sich das ZDF nicht an die korrekte Reihen­folge gehal­ten und diese Epi­sode 2 erst an 11. Stelle gezeigt.

[2] In Deutschland wurden 13 der 17 Episoden unge­ord­net, doch immer­hin mit der ersten zuerst (16.08.1969) und der letzten zuletzt (25.04.1970) an ausge­wählten Sams­tagen im ZDF gezeigt. Die rest­lichen vier mußten auf Arte warten, wo alle erst 2010 in moder­ner Manier, also in dichter Folge mit mehre­ren am Stück gezeigt wurden.

[3] Im Gegensatz zum Höllen­sommer des Jahr­hun­derts in 2024, gefolgt von 2025 darf man das heute wohl mit einiger Gewiß­heit sagen.

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Aufgeregt hab nicht ich mich, sondern die MehrMimose.

Eckige Klammer auf 1 Eckige Klammer geschlossen 197o, ja, da waren die Leute noch katholisch und Ostern gelegentlich weiß.

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Über was hat sich denn die MehrMimose aufge­regt. Ich habe ihren denk­wür­digen Abschieds­beitrag leider nicht gesehen.

Ginge es nach Herrn Kachelmann, käme ihm wahr­schein­lich die Deu­tungs­hoheit zu, welche Ostern denn im letzten Jahr­hun­dert die weiße­sten gewesen seien. In Deutsch­land? Ein­schließ­lich DDR? Gar für die ganze Nord­halb­kugel? Zu welchen Anteilen fließen Schnee­höhe, Tempe­ratur, Albedo oder kriti­sche Weiß­seins­wahr­neh­mung ein? Geht es gar nur um die gefühlte Tempe­ratur der Chri­sten?

Für Schauspieler habe ich mich nie inter­essiert und hätte bis vor einer Woche nicht sagen können, wer Nummer 6 spielt, wahr­schein­lich 1970 eben­falls nicht. Nun weiß ich dank Ihnen, daß seine Tochter aus sitt­lichen Gründen eine Szene aus Epi­sode 2 doubelte, wahr­schein­lich die, in der nur die Haare von hinten zu sehen sind.

Auch wußte ich nicht, daß es ein Musik­video zum Buch zum Musical zur Epi­sode 13 gibt. Für mich vor allem inter­essant, warum sie statt „Do Not For­sake Me Oh My Dar­ling“ deutsch „2 : 2 = 2“ heißt. Die Google‑KI fanta­siert: Ein logi­sches Paradox. Für mich merk­würdi­ger sind ein in Öster­reich links par­kender VW‑Bus und Ruther­ford als Entdecker der Kern­spal­tung.

In einer Vorversion dieses Kommen­tares hatte ich zudem bemän­gelt, daß Nummer 6 in Episode 13 seine nicht von seiner Tochter gespielte Ver­lobte küßt, bemerkte dann aber, daß er sich dabei ja im Körper eines anderen (Schau­spie­lers) befindet, es also für Patrick McGoohan nicht verwerf­lich war. So gut hat der Iden­titäts­tausch funk­tio­niert!

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Questions are a burden.
Der VW beim Hotel Bergland in Seefeld? Schon wieder ein Geheimtreffen? Diesmal ohne Sachertorte? In meinem Land nicht verfügbar.
Mein Panoramafenster lässt sich ja händisch kurbeln, aber die Zentralverriegelung..wäähhh, die Batterie...

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„Questions are a burden to others, answers a prison for oneself“ fiel mir gerade gestern in Epi­sode 8 auf. Aber muß meinem Ohr deshalb das nervige Gitar­renge­dudel von Iron Maiden zuge­mutet werden? Bis zur vierten, gar sechsten Strophe kam ich nicht. Gibt der Inhalt einen Sinn?

War es das Hotel Bergland in Seefeld, vor dem in Epi­sode 13 der VW‑Bus parkt? Haben Sie Num­mer 6 auf DVD? Ich konnte das Schild mit 720 Pixeln nicht lesen. Correc­tiv sollte über­prüfen, ob der Vater von Martin Sellner dort einen Vortrag für oder gegen die Revo­lution hielt, deren Seg­nungen uns der­zeit in Ent­zücken ver­setzen.

Wenn Sie statt eines Lotus 7, aus dem heraus Nummer 6 mit Hand­zeichen abbiegt, nur einen Renault 21 fahren, dann können Pro­bleme mit der Batte­rie sich schon recht unan­genehm aus­wirken. Zur Abhilfe sollten Sie sich den Fahr­zeug­vergrü­nerungs­bau­satz kaufen, mit dessen Hilfe Donald Duck im Band „Der E-313“ seinen Wagen auf den neue­sten elektri­schen Stand bringt, dem seine Oma schon seit einem Jahr­hun­dert frönt.

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3x13
"Der Motor ist von 1920.
Das Fahrgestell ist von Ford.
Die Räder sind vom Rasenmäher.
Aber es fährt!"
Meines leider momentan nicht. Von wegen Moving ManhartsMountains! Vor kurzem habe ich aber beim Hofer grünen Lackspray erstanden. Vielleicht hilft der.
Keine DVD, aber ich überlege, bei Arno Baumgärtel (mit Grußwort der katholischen Nr.6 Tochter!) zuzuschlagen. There are several Hotel Berglands in Austria wie auch Prisonerprofis und Hotel Sachers. Kurz hat nach Seefeld zwar Digi-Pröll, Ihre Landsmännin Reiche und noch ein paar Buddys zum Ausdruckstöpfern eingeladen, Sellner war da höchstens undercover als "Welcome to the Village, Sir"-Kellner dabei. Oder der andere Epstein als Revolutionsinfluencer mit Geige, deren Gedudel aber auch keine Gnade vor Ihrem strengen Gehör finden wird, fürchte ich.

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Vielen Dank für Baumgärtel. Viel­leicht sollte ich das Buch kaufen, um Num­mer 6 abzu­schlie­ßen. Das hat mit dem von Rolf Kalb auch geklappt. Seither verfolge ich kein Snooker mehr. Es mag aber auch daran liegen, das ich keinen Fernseher mehr habe. Das war in meinen ersten 30 Lebens­jahren auch der Fall. Deshalb habe ich wohl einige der 8 Wie­der­holun­gen der 13 von 17 Episoden in den Semester­ferien des Jahres 1972 gesehen. Das war eine schöne Zeit. Wohl deshalb die senti­mentale Erinne­rung an Num­mer 6, denn grund­sätz­lich inter­essie­ren mich Filme und Dar­stel­ler über­haupt nicht.

So, Guttenberg half seiner Geliebten Reiche, in Österreich rein privat während der Arbeits­zeit mit Yoga und Wandern Berge zu versetzen. In Deutsch­land arbei­tet sie noch an einem kleinen Hügel. Mehr geht nicht, solange die faulen Säcke noch mit 67 in Rente gehen.

Und wie kommt welcher geigende Epstein ins Spiel?

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Bitte gerne.
Michael J. Epstein ist die andere Hälfte von "Do Not Forsake.." Im Video trägt er die Geige nur. Laut Wikipedia sehr umtriebig, Wien inklusive. Und als electrical engineer ein Fachmann für Gedudel.

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Auch wenn ich mir Ihr Musik­video zum Buch zum Musical zur Epi­sode 13 bis zum Ende ange­sehen hätte, wären mir die Namen Sophia Cacci­ola und Michael J. Epstein ver­borgen geblie­ben. Stehen gut­ausse­hende Femi­nistin­nen auf Schieß­buden­figuren? Leider mußte ich zudem mit Bedau­ern zur Kennt­nis nehmen, daß der inhalt­liche Schwach­sinn (first we take Man­hattan, then we take Berlin) auf Leonard Cohan zurück­geht. Ent­setzt bin ich an mein Regal, in dem ich nur noch eine der vier CD von ihm vor­fand. Es ist wohl besser so: Der ganze esote­rische, psyche­deli­sche, effekt­hei­schende, gewalt­affine, nervige Quatsch mag seine Konsu­menten finden, mich nicht. Einzig inter­essant: Inzwi­schen ist Man­hattan gefallen, Berlin auch!

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Near the village, the peaceful village
Mir ist es eher ein Rätsel, was man an Typen wie unserem Ex-Bundeskanzler attraktiv findet. Dann schon lieber Leonard.

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Ist Ihr Sebastian der Löwen­bändiger? Und warum gerade das von Leonard? Reichen nicht Udo und Herbert?

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Da haben Sie unter seinen Gespie­linnen ja noch eine aus Öster­reich gefunden und gleich wieder entfernt.

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Aus Österreich ist die nicht, sie hatte nur eine reiselustige Mutter.

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Ich wußte aus der allwissenden Müllhalde, daß sie kein Bioösi ist, soll aber dort maturiert haben, was immer das für eine Schwei­nerei ist. Ihr früh ver­stor­bener Adoptiv­vater erklärt mehr als ihre reise­lustige Mutter, warum sie sich mit einem alten Mann einließ.

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Na, na, ältere Herren pinseln sich doch üblicherweise gegenseitig Bauch.

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