Vielfalt ./. Vielfalt
Man mag es mir nachsehen, wenn bei einem Anschlag nicht spontan „meine Gedan­ken bei den Opfern“ sind, und ich als Poli­tiker befragt eine solche Phrase auch nicht raus­hauen würde, sondern viel­mehr hoffte, daß nicht eine rechte Grup­pie­rung oder ein auch nur mit Mühe rechts zu ver­orten­der Einzel­täter ver­ant­wort­lich ist, denn 1000 ‚Brenn­punkte‘ vor einer derart bedeu­tenden Wahl möchte ich nicht sehen

‚Glücklicherweise‘ handelte es sich wohl um einen Moslem [1], zwar ein deut­scher, doch kein Nicht-​Migrant (früher Bio­deut­scher). Immer­hin ein Mann! Doch im Vorder­grund sollte eigent­lich stehen, daß er wieder einmal eine dicke Akte bei Polizei und Verfasungsschutz hat und wohl nach Ver­bü­ßung einer lappe­dude­ligen Jugend­strafe gerade aus dem Gefäng­nis in eine Woh­nung ent­las­sen wurde, auf die andere Ber­liner lange warten müssen.

Alleinstellungs­merkmal dieser Tat ist die Ziel­gruppe. Nicht irgend­welche Men­schen auf Festen oder im Park, sondern viel­fäl­tige Demon­stran­ten und derer Schau­lu­stige, die letz­lich Opfer unse­res Wohl­gefal­lens an viel­fäl­tig Unzi­vili­sier­ten wurden. Kein Einzel­fall, son­dern gestri­ger Schluß­punkt einer Reihe, die sich schon am heu­tigen Tage fort­setzen wird. Auch dies­mal natür­lich Zufalls­opfer, doch aus einer Gruppe, die sich inter­sek­tional ihren Mördern an den Hals wirft.

[1] Selbst ein rechts ange­hauch­ter You­tuber meinte, man müsse von einem islami­sti­schen, nicht einem mus­limen Anschlag sprechen. Zwar sind unsere Umtriebe ver­gan­gener Jahr­hun­derte im heu­tigen Sprach­ge­brauch nicht mehr christ­lich zu nennen, doch katho­liki­stisch habe ich noch nicht gehört. Damals wie heute sehe ich Ablenkung, Duldung, Unter­stüt­zung und klamm­heim­liche Freude auch unbe­tei­lig­ter Glau­bens­brüder und -schwe­stern, wenn letz­tere auch nicht nur diese Drecks­arbeit den Män­nern über­lassen.

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Die Hunde vom CSD haben die Spur aufge­nom­men, und nun liegt er tot in einem spie­ßigen Schreber­garten, kann uns nicht mehr seine edlen Motive ver­mit­teln und seine Ver­bin­dun­gen ins rechts­radi­kale Milieu offen­legen. Seine Thera­peuten der Dera­dika­lisie­rungs­stelle wer­den ihn ver­mis­sen. Aber halb so schlimm: Da fliegen wir uns eben einen ande­res IS‑Mit­glied aus dem Libanon wieder ein, um es zur Bewäh­rung auf die Menschen loszu­lassen. Haupt­sache wir bleiben weltoffen, denn „bunt ist eine schöne Farbe“. (Kai Wegner)

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Der Richter will ihn auf Bewäh­rung auf die Mensch­heit losge­lassen haben, weil er einen guten Ein­druck machte, fünfmal täg­lich betete und frei­tags die Moschee besuchte. Gut, einen solchen Bekann­ten hatte ich auch einmal. Nur war es in einer ande­ren Zeit, da man ohne Aus­nahme mit guten Absich­ten in die Moschee ging.

Und der ‚Extre­mismus­berater‘ hat nicht das „gering­ste Anzei­chen einer Bedro­hungs­situ­ation„ gesehen. Schließ­lich kommt die ja von rechts, nicht nur in der Ein­bil­dung geistes­gestör­ter Porno­dar­steller.

Wissen die nicht von Berufs wegen, wie gut sich gerade die gefähr­lich­sten Krimi­nellen ver­ste­llen können? Was haben sie stu­diert, um es auf unsere Kosten nun zu prak­tizie­ren. Marx, Engels und die Brüder Grimm?

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Bereits kurz nach der Tat wurde ein Mann ding­fest gemacht, aber wieder auf freien Fuß gesetzt, weil er nicht im Tat­fahr­zeug geses­sen haben soll. Warum hat man ihn einfach laufen lassen, ist er doch ein aus­reise­pflich­tiger Krimi­neller? Lenkte das die Polzei nur von ihrer eigent­lichen Augabe ab? Aber egal: Sollte er doch ein Mit­täter gewesen sein, so kann er nach dem Tode des Haupt­täters nicht mehr ange­klagt werden, da dieser bis zur Verur­tei­lung als unschul­dig gilt und es danach kein Ver­fahren und somit auch keinen Schuld­spruch geben wird. Das gilt auch für die Oma von rechts, die den Mörder von Stade chauf­fierte. Bleibt nur auf das Schick­sal von Al Capone zu hoffen, eine Ver­urtei­lung wegen Ver­un­treu­ung von NGO-​Geldern.

Was waren das noch für Zeiten, da ein Mörder auch nach seinem Tode gehängt werden konnte. Woan­ders soll man Atten­täter auch in Säcken aus Schweine­haut auf­hängen, bevor die ‚Seele‘ zu den 72 Jung­frauen entfleu­chen kann. Auch so mancher Poli­tiker kann ange­sichts der lang­wierie­rigen und behin­derten Unter­suchung auf die Gnade des frühen Able­bens hoffen. Die Geschichts­schrei­bung wird es hoffent­lich anders sehen, denn Adolf wurde ja auch nie verur­teilt.

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