Rerouting
wuerg, 27.06.2026 17:06
Inzwischen nimmt ja die Zahl derer zu, die wissen, was ein Hub ist. Und das nicht nur, weil sie einen auf dem Schreitisch haben, um die zahlreichen Geräte bis hin zum Tassenwärmer zu steuern. Heutzutage sind es sogar Switche. Und viele haben auch ein Router genanntes Gerät im Flur stehen, das Gott sei Dank im Gegensatz zu großen Netzwerken nur wenige Routen bewältigen muß. Fällt dieser Router aus, nimmt ihm keiner die Arbeit ab.
Das ist in großen Netzwerken natürlich anders. Und dank unserer Bahn und ihres Totalausfalles wissen wir nun, wie wichtig ein funktionierendes Rerouting ist, vor allem dann, wenn eine Komponente ausfällt oder gar abgebaut wird, was auch bei schlichtem Stromausfall ein funktionierendes Netzwerk nur kurz zucken lassen sollte. Dieses Rerouting findet dauernd statt, nicht nur, um fahrende Züge zu verfolgen, auch um Langsamkeiten und Überlastung auszugleichen oder einfach nur Geld zu sparen. Und mich wundert nicht, daß gerade deshalb bei der Bahn der Tausch nur eines Routers in einer Katastrophe endete.
Ich nehme einmal an, daß die Abschaltung eines Routers allein dank eines funktionierenden Reroutings keine Probleme bereitete, sollte das doch jedes Jahr einmal gestestet werden, indem man ihn einfach ohne Vorwarnung ausschaltet. Vielmehr wird der neue Router dank einer Super-Duper-Software oder mangelnder Konfiguration einfach Chaos im Gesamtsystem angerichtet haben. Die Fehlerbehebung ist also ganz einfach: Neuen Router ausschalten, evtl. alten wieder in Betrieb nehmen.
Aber wie kommt man auf auf solche Fehlerursachen? Sehr, sehr oft durch die ehrliche Beantwortung der Frage: Was wurde in letzter Zeit oder gar soeben geändert? So diese Frage überhaupt gestellt wird, halten sich alle bedeckt und das Maul. Also beschäftigt man teuere Spezialisten und Fremdfirmen, um die Ursache zu finden, die sich fast immer als völlig banal, oftmals bekannt herausstellt. Ähnlich den polizeibekannten Tätern, die sich hinter dem unsichtbaren Elefanten verstecken.
Warum schreibe ich das? Weil es mir ähnlich widerfahren ist. Plötzlich wurden unsere sechs Datex‑P-Router teilweise sehr lahmarschig. Teure Spezialisten suchten nach dem Fehler, ich schrieb Software, um die Netzauslastung zu überwachen. Und was war nach vielen, vielen Tagen das Ergebnis? Alle Router wurden mit eine Super-Duper-Software ausgestattet, um sie gleichmäßig auszulasten. Die hatte völlig versagt. Ständig schob der eine die Arbeit auf einen anderen ab.
Und was mußte ich mir nicht sagen lassen, aber selbst vorwerfen? Nicht dafür Sorge getragen zu haben, daß ich über alle Arbeiten informiert werde, auch wenn sie von Schreibtischtätern über mir in die Wege geleitet wurden. Ich vertraute darauf, daß sündhaft teure Mitarbeiter von Fremdfirmen wissen, was sie tun, und ihre Fehler nicht tagelang von denen einer anderen Firma suchen lassen. Das ist nicht die versehentliche Abschaltung mehrerer redundanter Verbindungen gleichzeitig oder unbeabsichtigtes Herunterfahren eines Rechners, der in zehn Minuten wieder läuft, sondern großräumig angelegte Unfähigkeit.
Das ist in großen Netzwerken natürlich anders. Und dank unserer Bahn und ihres Totalausfalles wissen wir nun, wie wichtig ein funktionierendes Rerouting ist, vor allem dann, wenn eine Komponente ausfällt oder gar abgebaut wird, was auch bei schlichtem Stromausfall ein funktionierendes Netzwerk nur kurz zucken lassen sollte. Dieses Rerouting findet dauernd statt, nicht nur, um fahrende Züge zu verfolgen, auch um Langsamkeiten und Überlastung auszugleichen oder einfach nur Geld zu sparen. Und mich wundert nicht, daß gerade deshalb bei der Bahn der Tausch nur eines Routers in einer Katastrophe endete.
Ich nehme einmal an, daß die Abschaltung eines Routers allein dank eines funktionierenden Reroutings keine Probleme bereitete, sollte das doch jedes Jahr einmal gestestet werden, indem man ihn einfach ohne Vorwarnung ausschaltet. Vielmehr wird der neue Router dank einer Super-Duper-Software oder mangelnder Konfiguration einfach Chaos im Gesamtsystem angerichtet haben. Die Fehlerbehebung ist also ganz einfach: Neuen Router ausschalten, evtl. alten wieder in Betrieb nehmen.
Aber wie kommt man auf auf solche Fehlerursachen? Sehr, sehr oft durch die ehrliche Beantwortung der Frage: Was wurde in letzter Zeit oder gar soeben geändert? So diese Frage überhaupt gestellt wird, halten sich alle bedeckt und das Maul. Also beschäftigt man teuere Spezialisten und Fremdfirmen, um die Ursache zu finden, die sich fast immer als völlig banal, oftmals bekannt herausstellt. Ähnlich den polizeibekannten Tätern, die sich hinter dem unsichtbaren Elefanten verstecken.
Warum schreibe ich das? Weil es mir ähnlich widerfahren ist. Plötzlich wurden unsere sechs Datex‑P-Router teilweise sehr lahmarschig. Teure Spezialisten suchten nach dem Fehler, ich schrieb Software, um die Netzauslastung zu überwachen. Und was war nach vielen, vielen Tagen das Ergebnis? Alle Router wurden mit eine Super-Duper-Software ausgestattet, um sie gleichmäßig auszulasten. Die hatte völlig versagt. Ständig schob der eine die Arbeit auf einen anderen ab.
Und was mußte ich mir nicht sagen lassen, aber selbst vorwerfen? Nicht dafür Sorge getragen zu haben, daß ich über alle Arbeiten informiert werde, auch wenn sie von Schreibtischtätern über mir in die Wege geleitet wurden. Ich vertraute darauf, daß sündhaft teure Mitarbeiter von Fremdfirmen wissen, was sie tun, und ihre Fehler nicht tagelang von denen einer anderen Firma suchen lassen. Das ist nicht die versehentliche Abschaltung mehrerer redundanter Verbindungen gleichzeitig oder unbeabsichtigtes Herunterfahren eines Rechners, der in zehn Minuten wieder läuft, sondern großräumig angelegte Unfähigkeit.
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