Curacao
Heute wurde ich unvermittelt gefragt, wo denn Kurassoh liege, wogegen am Sonntag Deutsch­land zu spielen habe, was ich laut­lich nur mit einem Getränk in Verbin­dung bringen konnte. Schnell belehrte mich die all­wis­sende Müll­halde über die nieder­ländi­sche Furz­kolonie an der Nord­spitze Süd­ameri­kas, was mich zu der Frage führt, warum denn Armi­nia Biele­feld nicht wenig­stens an der Quali­fika­tion teil­nehmen dürfe? – Desunge­achtet wäre es mir natür­lich ein innerer Reichs­partei­tag [1], wenn Curacao gegen die Regen­bogen-​Mann­schaft gewönne.

Und sofort kam mir in den Sinn: Warum haben die ‚shitholes‘ dieser Welt in der UN‑Ge­neral­ver­samm­lung eine Stimme wie alle anderen, teil­weise viel grö­ßeren und zivi­lisier­ten Länder? Warum ‚one state – one vote‘, warum nicht one man oder one billion. Dollar, nicht Leute! Wäre es nach der Klat­sche für Wade­phul und Baer­bock nicht an der Zeit, unse­ren Beitrag um 90 Pro­zent zu kürzen und für jede Verur­tei­lung Israels durch den … dieser Welt einen weiteren ‚Punkt‘ abzu­ziehen? – Desunge­achtet war es mir ebenfalls ein innerer Volks­kongreß, als Baerbock das Ergebnis ver­künden mußte.

[1] Darf man das noch sagen? Gemäß der allwis­senden Müll­halde schon, wenn es zur WM 2010 im ZDF auch nicht gut ankam. Ich schließe mich der Inter­preta­tion an, daß es sich um über­trie­bene Freude gleich der auf einem Reichs­partei­tag handele, also auch einen „ Nazi-​kriti­schen Ton“ bein­halte.

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