Star Quiz
Für 50.000 Euro mußten gestern Reinhold Beckmann und eine mir unbe­kannte Frau im ersten Quali­täts­fern­sehen beim Star Quiz mit Jörg Pilawa die Frage beant­worten, wieviele Ecken ein Oktaeder hat, der vom Moderator zunächst Oktäder genannt wurde. Alle Gäste bekannten in bewährter Bildungs­bürger­manier sofort, in Mathe­matik nichts zustande gebracht zu haben. Und so wurden sie auch spontan geholfen mit dem Hinweis, daß ein Okta­eder aus zwei Pyra­miden besteht, die an der Grund­fläche zusammen­gefügt sind. Da hat wenig­stens Beckmann räum­liches Vorstel­lungs­vermögen bewiesen und konnte die Ecken nachzählen.

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Oktäder. Irre.

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Am Wochenende wieder eine 5000-Euro-Frage: Wieviel ist ein Fünftel? A–10%, B–20%, C–25%, D–50%? Nach einiger Über­legung kam die Frau auf 10%. Da sowas aber für 5000 Euro zu schwer ist, durfte ihr Partner noch mit einem Veto ein­greifen. Was lernt uns das? Vielen Menschen kommt es bei den Zinsen gar nicht auf die Höhe an, sondern fragen sich nur, ob der Nachbar einen günsti­geren Zins­satz hat.

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Und heute wieder eine schöne 3000-Euro-Frage:

Was hat die Internationale Astrono­mische Union im August 2006 be­schlos­sen?
A. Die Erde ist eine Scheibe.
B. Pluto ist kein Planet.
C. Die Sterne sind aufgemalt.
D. Der Mond ist aufgegangen.

Der Professor hat lange nachge­dacht und alles außer B für wenig wahr­schein­lich gehalten, war sich aber nicht ganz sicher. Zwar sei Pluto ein Hund und kein Planet, doch was soll er in diesem Zusammen­hang?

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Wie schön. Wo man auch hinguckt, es gibt allenthalben Bestätigung für meine (nicht leichte!) Entscheidung, den Fernseher dort aufzustellen wo er hingehört. Auf den Schrott.

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Gibt es nicht einen wissenschaftlichen Beweis, dass Frauen ein weit weniger ausgebildetes Verhältnis zu Zahlen haben als Männer? Insofern kann ich die Antworten, teilweise, verstehen. Ich, beispielsweise, hätte Schwierigkeiten, irgendwelche Sportfragen richtig zu beantworten.
Und das trotz Mathe-LK und 6 Punkten im Abi.

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Sind 6 Punkte nicht 4-minus? [1] Ich könnte weder Sport­fragen noch solche zur Pop-​Musik oder Film­schau­spie­lern beant­worten und habe natür­lich erheb­liche Lücken auch abseits dieses Belie­bigkeits­wissens. Und dennoch ist das nur ein Grund, mich nicht zur Selbst­darstel­lung im Fern­sehen zu melden, auch nicht als einer von zweien bei Kalwass.

[1] Habe es 2026 nachgerechnet: 6 Punkte sind sogar 4-plus.

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Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass man eigentlich auch mit einer mathematischen 4-minus gewisse mathematische Zusammenhänge verstehen kann.
Auch mir fehlt das Exhibitionisten-Gen, das wohl Zwangsvoraussetzung für eine erfolgreiche Privatfernsehkarriere ist. (Kalwass, was ist das? Ist das nicht so ein übergewichtiger Fußballtrainer?)

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Ich hatte Sie hoffentlich schon richtig verstanden: Obwohl Sie in Mathe­matik schlecht waren, hat Ihnen das in Sport­fragen nichts genützt.

Frau Kalwass ist ein Psycho­login, die in ihrer Sendung „Zwei bei Kalwass“ binnen kürze­ster Zeit die abartig­sten psychi­schen Probleme löst. Dort kann man als Amateur-​Schau­spieler eigene und fremde Macken dar­stellen.

Und im ‚Fernsehen‘ gibt es auch regelmäßig „Schloß Einstein“ mit „auch Einstein hatte nur 'ne vier in Mathe“ in der Erken­nungs­melodie.

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