Ackergaul – Turnierpferd
wuerg, 04.07.2026 16:30
Heute Neuwahlen der AfD. Draußen laufen ein paar Gewalttäter herum, unterstützt durch Teilnehner einer kostenfreien Kaffeefahrt. Drinnen Ruhe, aber auch Kontroverse, nicht gewalttätig, sondern demokratisch: Gegen den alten Schatzmeister Carsten Hütter, der einen langweiligen Kassenbericht vortrug und sich selbst als Ackergaul sieht, tritt der von ihm Turnierpferd genannte Hannes Gnauk an. Wahl und Stichwahl erfolglos, beide knapp unter 50%. Im neu aufgesetzten Wahlverfahren keine Rückzieher, keine weiteren Bewerber, und das Turnierpferd siegt.
Zwar kennt die AfD, daß man als Erstplazierter die Stichwahl verlieren kann, doch fehlten dem Ackergaul nur wenige Promille aus Enthaltungen und Gegenstimmen. Die entschieden sich kaum für das Turnierpferd. Vielmehr sprangen im zweiten Wahlgang wohl einige, im dritten weitere vom Ackergaul. Ich kann es nachvollziehen: Nach der frechen Rede des Turnierpferdes hätte ich das Ackergaul gewählt, als solches aber spätestens nach der knapp verlorenen Stichwahl zurückgezogen, auch wenn der Gegner gleichfalls die 50% verfehlte. [1]
So sah ich seine Zeit gekommen. Und es kam, wie es kommen mußte: Auch dieses Ackergaul war nicht mit dem Gnadenbrot zufrieden, sondern hielt sich für derart unentbehrlich, daß es sogar zum Stellvertreter des Turnierpferdes kandidierte und deutlich durchfiel. Scheitern statt eines glorreichen Abganges. So hart, wenn auch frei von körperlicher Gewalt ist das Parteileben in polizeigeschützen Versammlungen.
[1] Aber nein, Carsten Hütter setzte seinen Niedergang fort:
Zwar kennt die AfD, daß man als Erstplazierter die Stichwahl verlieren kann, doch fehlten dem Ackergaul nur wenige Promille aus Enthaltungen und Gegenstimmen. Die entschieden sich kaum für das Turnierpferd. Vielmehr sprangen im zweiten Wahlgang wohl einige, im dritten weitere vom Ackergaul. Ich kann es nachvollziehen: Nach der frechen Rede des Turnierpferdes hätte ich das Ackergaul gewählt, als solches aber spätestens nach der knapp verlorenen Stichwahl zurückgezogen, auch wenn der Gegner gleichfalls die 50% verfehlte. [1]
So sah ich seine Zeit gekommen. Und es kam, wie es kommen mußte: Auch dieses Ackergaul war nicht mit dem Gnadenbrot zufrieden, sondern hielt sich für derart unentbehrlich, daß es sogar zum Stellvertreter des Turnierpferdes kandidierte und deutlich durchfiel. Scheitern statt eines glorreichen Abganges. So hart, wenn auch frei von körperlicher Gewalt ist das Parteileben in polizeigeschützen Versammlungen.
[1] Aber nein, Carsten Hütter setzte seinen Niedergang fort:
Hannes Carsten Alexander
Gnauk Hütter Jungbluth Nein Enth.
1. Wahlgang 46,03% 49,04% 4,33% 0,54%
Stichwahl 48,38% 48,20% 3,42% 0,54%
2. Wahlgang 50,95% 44,90% 4,23% 0,18%
Stellvertreter 32,95% 65,90% 1,16% 0,57%
Im Gegensatz zur AfD hätte ich es bei einer Nachkommastelle bewenden lassen, da jeder Delegierte mit knapp 2‰ zu Buche schlägt.... comment
