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wuerg, 08.09.2026 22:09
Hätte es in Sachsen-Anhalt keine umfassende Zweitstimmenkampagne der steuerfinanzierten Zivilgesellschaft für SPD und Grüne auf Kosten von CDU und Linken gegeben, wäre auf der anderen Seite das BSW wohl unter fünf Prozent geblieben. Ein Ergebnis von 44 Prozent für unsere Demokraten [1] und mindestens 44,1 für die AfD galt es zu verhindern. [2] Insofern war die Kampagne erfolgreich, wenn auch anders als geplant. [3] Nun haben sowohl AfD als auch unsere Demokraten jeweils 39 Sitze. Dazwischen das BSW mit 5 als Mehrheitsbeschaffer.
Doch die können sich nicht entscheiden, wollen vielleicht auch dadurch regieren, daß sie mal dem einen, mal dem anderen Lager zustimmen. Als ständige Zusammenarbeit kommt eingedenk ihres Entstehens sowie den Themen Rußland und Frieden wohl nur eine mit der AfD infrage. Doch mit dauerndem Taktieren und der Anmaßung, einen parteiübergreifenden Ministerpräsidenten zu wählen, beißen sie bei Ulrich Siegmund auf Granit.
Der besteht weiterhin auf einer stabilen Mehrheit, die den wesentlichen Punkt seines Wahlkampfes, die Remigration umsetzt. Dafür ist das BSW nicht geeignet. Sie sind kein zuverlässiger Partner. Am Versprechen, sich bei der Wahl des Ministerpräsidenten zu enthalten, um Ulrich Siegmund eine Minderheitsregierung zu ermöglichen, ist dieser nicht interessiert. [4]
Kommt es zu keiner verläßlichen Vereinbarung, liegen Neuwahlen auf der Hand, die Ulrich Siegmund wegen seiner Standhaftigkeit und einer desolaten CDU haushoch gewinnen sollte. Doch auch dafür wären die Stimmen des BSW erforderlich, dem ich zutraue, aus Trotz einen kommissarischen Ministerpräsidenten Schulze im Amt zu belassen, um mit oder gegen ihn in wechselnen Mehrheiten ein Süppchen zu kochen.
Am vernünftigsten sind deshalb Überläufer von der CDU zur AfD, auf die man sich verlassen kann, vielleicht sogar die Partei wechseln. Drei reichen. [5] Fünf könnten sogar eine eigene Fraktion bilden, die damit verbundenen Gehälter und Posten abgreifen und mit der AfD koalieren. Dann drohte ihnen ein Ausschluß aus der CDU, doch in der haben sie so und so keine Perspektive.
[1] Auch wenn Friedrich Merz die Linken zu den 60 Prozent Demokratiefeinden zählt. Genauer: AfD+BSW+Linke=43,8+5,3+8,6=57,7 Prozent.
[2] 43,8% der AfD und mindestens 0,3% vom BSW.
[3] Man dachte wohl an maximal 43 Prozent für die AfD und mindestens 44 für sich selbst, sofern Grüne und SPD es über die Hürde schaffen. Mit dem BSW rechnete kaum einer.
[4] Vielleicht ringt das BSW sich ja noch zu einer verbindlichen Zusage durch, zumal sie heute ankündigten, zumindest einen Landtagspräsidenten der AfD zu wählen. Auch eine Koalition mit der AfD wird offensichtlich nicht mehr ausgeschlos sen.
[5] Dazu könnte beitragen, daß Herr Schulze sich heute mit knappen 8:7 Stimmen das Amt des Fraktionsvorsitzenden unter den Nagel gerissen und Leichen hinterlassen hat, die sicherlich über ihre weitere Laufbahn nachdenken werden.
Doch die können sich nicht entscheiden, wollen vielleicht auch dadurch regieren, daß sie mal dem einen, mal dem anderen Lager zustimmen. Als ständige Zusammenarbeit kommt eingedenk ihres Entstehens sowie den Themen Rußland und Frieden wohl nur eine mit der AfD infrage. Doch mit dauerndem Taktieren und der Anmaßung, einen parteiübergreifenden Ministerpräsidenten zu wählen, beißen sie bei Ulrich Siegmund auf Granit.
Der besteht weiterhin auf einer stabilen Mehrheit, die den wesentlichen Punkt seines Wahlkampfes, die Remigration umsetzt. Dafür ist das BSW nicht geeignet. Sie sind kein zuverlässiger Partner. Am Versprechen, sich bei der Wahl des Ministerpräsidenten zu enthalten, um Ulrich Siegmund eine Minderheitsregierung zu ermöglichen, ist dieser nicht interessiert. [4]
Kommt es zu keiner verläßlichen Vereinbarung, liegen Neuwahlen auf der Hand, die Ulrich Siegmund wegen seiner Standhaftigkeit und einer desolaten CDU haushoch gewinnen sollte. Doch auch dafür wären die Stimmen des BSW erforderlich, dem ich zutraue, aus Trotz einen kommissarischen Ministerpräsidenten Schulze im Amt zu belassen, um mit oder gegen ihn in wechselnen Mehrheiten ein Süppchen zu kochen.
Am vernünftigsten sind deshalb Überläufer von der CDU zur AfD, auf die man sich verlassen kann, vielleicht sogar die Partei wechseln. Drei reichen. [5] Fünf könnten sogar eine eigene Fraktion bilden, die damit verbundenen Gehälter und Posten abgreifen und mit der AfD koalieren. Dann drohte ihnen ein Ausschluß aus der CDU, doch in der haben sie so und so keine Perspektive.
[1] Auch wenn Friedrich Merz die Linken zu den 60 Prozent Demokratiefeinden zählt. Genauer: AfD+BSW+Linke=43,8+5,3+8,6=57,7 Prozent.
[2] 43,8% der AfD und mindestens 0,3% vom BSW.
[3] Man dachte wohl an maximal 43 Prozent für die AfD und mindestens 44 für sich selbst, sofern Grüne und SPD es über die Hürde schaffen. Mit dem BSW rechnete kaum einer.
[4] Vielleicht ringt das BSW sich ja noch zu einer verbindlichen Zusage durch, zumal sie heute ankündigten, zumindest einen Landtagspräsidenten der AfD zu wählen. Auch eine Koalition mit der AfD wird offensichtlich nicht mehr ausgeschlos sen.
[5] Dazu könnte beitragen, daß Herr Schulze sich heute mit knappen 8:7 Stimmen das Amt des Fraktionsvorsitzenden unter den Nagel gerissen und Leichen hinterlassen hat, die sicherlich über ihre weitere Laufbahn nachdenken werden.
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