Donald Trump
wuerg, 13.04.2025 13:26
Vor neunthalb Jahren warf ich Trump, Orban und Erdogan noch in einen Topf, in dem sich nunmehr nur noch Erdogan befindet. Ich wies darauf hin, daß Wahlverlierer gerne Ergebnisse anzweifeln, man aber anerkennen muß, wofür sich die Wähler entschieden. Inzwischen meinen ganz andere als die damals üblichen Verdächtigen, den Wählerwillen mißachten zu müssen, Thüringen und Rumänien sind Vorreiter, und uns wird offen mit Annullierung von Wahlen oder einem AfD-Verbot gedroht.
Ich lobte auch die Deutschen, die sich eingedenk ihrer Vergangenheit mit Israel-Kritik und Nazi-Vergleichen zurückhielten. Beides ist inzwischen salonfähig geworden. Und man sollte keinen Gedanken daran verschwenden, dagegen juristisch vorzugehen, wenn sie nicht gerade aus dem Munde eine AfD-lers kommen. Nicht nur gegen die ist jedes Mittel recht. Bevormundung greift um sich. Im Ansatz auch Bestrafung einfacher Meinungsäußerung. Die Gleichschaltung von Medien und Justiz schreitet voran.
Nun aber zu Trump, über den man in seinem letzten Wahlkampf beständig hören konnte, was uns und der Welt drohe. Einiges davon traf zum Entsetzen der Kritiker ein. Aber noch darf ins Weiße Haus einziehen, wer gewählt wurde. Berechtigte Angst mag und sollte in manchen Volksschichten herrschen. Die diffuse der Gutmenschen dagehen ergeht sich darin, vor Trump zu warnen, ihn zu diffamieren, sich lustig zu machen. Inhaltlich lese ich wenig, die Vertreter der einzigen Theorie wirken zahnlos.
Weshalb schreibe ich das heute? Weil ich soeben eine Kritik am Bildungsstand der Deutschen und der Amerikaner mit der reißerischen Überschrift lese, Trump wisse nicht, was 17 mal 6 sei. Das wäre wie die 360-Grad-Wende lustig, gäbe es die Häme nicht. Dazu mein nächster Kommentar.
Trump, Orban, Erdogan
Ich lobte auch die Deutschen, die sich eingedenk ihrer Vergangenheit mit Israel-Kritik und Nazi-Vergleichen zurückhielten. Beides ist inzwischen salonfähig geworden. Und man sollte keinen Gedanken daran verschwenden, dagegen juristisch vorzugehen, wenn sie nicht gerade aus dem Munde eine AfD-lers kommen. Nicht nur gegen die ist jedes Mittel recht. Bevormundung greift um sich. Im Ansatz auch Bestrafung einfacher Meinungsäußerung. Die Gleichschaltung von Medien und Justiz schreitet voran.
Nun aber zu Trump, über den man in seinem letzten Wahlkampf beständig hören konnte, was uns und der Welt drohe. Einiges davon traf zum Entsetzen der Kritiker ein. Aber noch darf ins Weiße Haus einziehen, wer gewählt wurde. Berechtigte Angst mag und sollte in manchen Volksschichten herrschen. Die diffuse der Gutmenschen dagehen ergeht sich darin, vor Trump zu warnen, ihn zu diffamieren, sich lustig zu machen. Inhaltlich lese ich wenig, die Vertreter der einzigen Theorie wirken zahnlos.
Weshalb schreibe ich das heute? Weil ich soeben eine Kritik am Bildungsstand der Deutschen und der Amerikaner mit der reißerischen Überschrift lese, Trump wisse nicht, was 17 mal 6 sei. Das wäre wie die 360-Grad-Wende lustig, gäbe es die Häme nicht. Dazu mein nächster Kommentar.
Trump, Orban, Erdogan
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wuerg,
14.04.2025 18:25
„TRUMP-MATHE — 17⋅6=? — Mit TV-Beweis: Kann Donald Trump DAS ausrechnen?“ mit Bild von Donald Trump in jungen Jahren. [1]
Da sitzt dieser noch glattgesichtige Donald Trump mit seinen Kindern, und sie werden von einem Reporter hoffentlich nur unter anderem nach dem Ergebnis von 17 mal 6 gefragt. Die Kleinen gucken dumm und kichern, Ivanka sagt, das sei nicht praktikabel. Doch Donald Trump nimmt die Herausforderung an, korrigiert sich nach „it's eleven twelve“ auf „one twelve“ und besteht im weiteren Verlauf darauf, daß es nicht 102, sondern 112 sei. Das ist Trump!
Schön, daß im Video den überheblichen Zuschauern nochmals groß und breit erklärt werden muß, wie man das rechnet: 17⋅6, mach' daraus 10⋅6=60 und 7⋅6=42, ergibt in Summe 102. Und dann zu noch größeren Zahlen, dem Vermögen von Trump. So geht das!
[1] Dennis Rudolph: Kann Donald Trump Grundschul-Mathe? Mit Videobeweis! | US‑Bildung, PISA-Studie, PIAAC. Rätsel und böse Tricks, Youtube, April 2025.
Da sitzt dieser noch glattgesichtige Donald Trump mit seinen Kindern, und sie werden von einem Reporter hoffentlich nur unter anderem nach dem Ergebnis von 17 mal 6 gefragt. Die Kleinen gucken dumm und kichern, Ivanka sagt, das sei nicht praktikabel. Doch Donald Trump nimmt die Herausforderung an, korrigiert sich nach „it's eleven twelve“ auf „one twelve“ und besteht im weiteren Verlauf darauf, daß es nicht 102, sondern 112 sei. Das ist Trump!
Schön, daß im Video den überheblichen Zuschauern nochmals groß und breit erklärt werden muß, wie man das rechnet: 17⋅6, mach' daraus 10⋅6=60 und 7⋅6=42, ergibt in Summe 102. Und dann zu noch größeren Zahlen, dem Vermögen von Trump. So geht das!
[1] Dennis Rudolph: Kann Donald Trump Grundschul-Mathe? Mit Videobeweis! | US‑Bildung, PISA-Studie, PIAAC. Rätsel und böse Tricks, Youtube, April 2025.
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wuerg,
07.04.2026 20:25
Es ist zwar nicht meine Art, dennoch fasziniert mich die im Umgang mit Geschäftsleuten und anderen dubiosen Personen erworbene Fähigkeit, sie zu verwirren und bestenfalls über den Tisch zu ziehen. Als er dem Iran 48 Stunden gab, hoffte ich auf den kleinen Jungen in ihm, der bis drei zu zählen droht und bei zweieinhalb zuschlägt. Nun soll er das wenigstens angedeutet haben, wird aber sicherlich seine Drohung, Millionen auszurotten, nicht wahr machen. Jedenfalls jetzt noch nicht. Erst wenn alle ihn mit der Drecksarbeit allein gelassen haben.
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wuerg,
08.04.2026 11:28
Wie erwartet hat Trump nach der Andeutung eines Schlages abermals die Frist verlängert. Ob ihm dies als Erfolg oder Scheitern ausgelegt wird, hängt vom Exegeten ab. Im Vorfeld war zu lesen, die Amerikaner benötigten Zeit, um neue Waffen heranzuschaffen, weshalb ein Waffenstillstand ihnen gelegen kommt. Außerdem wird die halbe Welt dankbar für sinkende Ölpreise sein. Auf anderen Seite der traditionellen Trump- und Israelgegner, die beständig betonen müssen, keine Antisemiten zu sein, sieht man die Härte der Mullahs als Sieg. Sie hätten einen alten Zehnpunkteplan verkauft und so den 72 Jungfrauen nochmals eine Frist eingeräumt.
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genium,
08.05.2026 07:46
Ja, der Ölpreis sinkt immer, wenn der "mächtige Mann" etwas Hoffnungsvolles sagt, aber er ist immer noch so hoch, dass es vorerst kein neues Heizöl in meinem Öltank geben wird. :(
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wuerg,
08.05.2026 18:46
Ziehe ich die Steuerdifferenz zwischen Diesel- und Heizöl von derzeit geringen ((47,04−14,04+0,20)−(6,135+16))⋅1,19=37 Cent vom Tankstellenpreis für Diesel ab, so sind Sie mit 1,35 Euro pro Liter Heizöl noch gut bedient.
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genium,
09.05.2026 08:10
Ja, so kann man das zwar sehen, aber bei einem Verbrauch von ca. 2000 Liter Heizöl im Jahr, käme ich auf 225 Euro pro Monat (Plus die Kosten für die Wartung der Heizung, den Schornsteinfeger und die Stromkosten für die Heizanlage) NUR für Warmwasser und Heizung - und kann mich nicht wirklich darüber freuen.
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wuerg,
09.05.2026 12:23
Angesichts der gegenüber Benzin brutto um etwa 22 Cent geringeren Steuer war Diesel schon vor dem Krieg mit dem Iran zu teuer, doch noch verkraftbar, da Dieselöl schwerer ist und weiter fährt. Die hohe Nachfrage für Lkw, vor allem aber nach Heizöl trieb den Preis aber weit über den von Benzin.
Genium, Sie müssen bei nur 2000 Litern samt Liefergebühr derzeit etwa 1,35 Euro brutto pro Liter Heizöl hinlegen. Vor drei Monaten waren es nur 90 Cent, während Corona schlappe 40 bis 60. Vorbei ist auch ein Preisverfall im Sommer. Ich würde eher auf ein Ende des Krieges setzen. Wer Angst vor weiteren Steigerungen hat, der hamstert frühzeitig.
Sie kommen auf 225 Euro monatlich ohne die von Ihnen genannten Zusatzkosten und ohne gegentliche Neuanschaffung einer Heizungsanlage. Ich rechne insgesamt im laufenden Jahr mit 110 Euro monatlich statt bisher 90 für Heizung und Warmwasser, da ich mich weigere zu frieren und kalt zu duschen. Ob Sie vergleichsweise gut dastehen, hängt davon ab, wieviele Leute Sie beheizen.
Genium, Sie müssen bei nur 2000 Litern samt Liefergebühr derzeit etwa 1,35 Euro brutto pro Liter Heizöl hinlegen. Vor drei Monaten waren es nur 90 Cent, während Corona schlappe 40 bis 60. Vorbei ist auch ein Preisverfall im Sommer. Ich würde eher auf ein Ende des Krieges setzen. Wer Angst vor weiteren Steigerungen hat, der hamstert frühzeitig.
Sie kommen auf 225 Euro monatlich ohne die von Ihnen genannten Zusatzkosten und ohne gegentliche Neuanschaffung einer Heizungsanlage. Ich rechne insgesamt im laufenden Jahr mit 110 Euro monatlich statt bisher 90 für Heizung und Warmwasser, da ich mich weigere zu frieren und kalt zu duschen. Ob Sie vergleichsweise gut dastehen, hängt davon ab, wieviele Leute Sie beheizen.
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genium,
09.05.2026 15:43
Mit 110 Euro monatlich statt bisher 90 für Heizung und Warmwasser, können Sie m.E. durchaus zufrieden sein, dafür bezahle ich (incl. der vielen Zusatzkosten) mehr als das Dreifache.
Wenn ich hier in meiner Region heute 2000l Heizöl bestellen würde, würde ich 2720,10 Euro Brutto bezahlen, also 226,68 Euro im Monat (für mich alleine). Vor einigen Wochen wären es noch 3.243,70 Euro Brutto und 270,31 Euro, also ganze 43,63 Euro mehr als jetzt im Monat gewesen. Was zu den zuvor erwähnten Zusatzkosten noch dazu kommt, sind die Kosten für Brennholz, dessen Preis sich im vorletzten Jahr von 70 Euro der Raummeter auf 140 Euro verdoppelt hat, denn ich bin so verfroren, dass ich, wenn es sehr kalt ist, auch den Ofen anmachen muss, um mich richtig wohl zu fühlen.
Kalt duschen kann ich gar nicht, aber weil auch das Wasser und Abwasser wesentlich teurer geworden ist, bade ich nicht mehr so oft und dusche nicht mehr so lange wie früher.
Naja und, wie Sie geschrieben haben, müsste ich eigentlich auch noch die 20.500,00 Euro für die neue Heizungsanlage, die ich 2024 habe einbauen lassen, mit einberechnen. Die heizt aber zumindest besser als die alte und verbraucht viel weniger Strom und auch etwas weniger Heizöl als die alte, die ich vor 27 Jahren für 20.000 DM habe einbauen lassen. Aber, obwohl ich auch die ganzen anderen Nebenkosten, die ja alle gestiegen sind, alleine bezahlen muss, stehe ich letztlich immer noch besser da als in einer Mietwohnung und kann nicht nur tun (und lassen) was ich will, sondern empfinde vor allem die Ruhe hier im Haus als den größten Luxus überhaupt.
Und solange ich die Nebenkosten noch bezahlen kann und die viele Arbeit (im Haus und Garten) noch schaffe, werde ich hier bleiben und mir diesen Luxus gönnen. Denn meine Auswanderungspläne hauen leider nicht so hin, wie ich dachte, bzw. gehofft hatte und kommen zurzeit und vorerst (noch) nicht in Frage.
Wenn ich hier in meiner Region heute 2000l Heizöl bestellen würde, würde ich 2720,10 Euro Brutto bezahlen, also 226,68 Euro im Monat (für mich alleine). Vor einigen Wochen wären es noch 3.243,70 Euro Brutto und 270,31 Euro, also ganze 43,63 Euro mehr als jetzt im Monat gewesen. Was zu den zuvor erwähnten Zusatzkosten noch dazu kommt, sind die Kosten für Brennholz, dessen Preis sich im vorletzten Jahr von 70 Euro der Raummeter auf 140 Euro verdoppelt hat, denn ich bin so verfroren, dass ich, wenn es sehr kalt ist, auch den Ofen anmachen muss, um mich richtig wohl zu fühlen.
Kalt duschen kann ich gar nicht, aber weil auch das Wasser und Abwasser wesentlich teurer geworden ist, bade ich nicht mehr so oft und dusche nicht mehr so lange wie früher.
Naja und, wie Sie geschrieben haben, müsste ich eigentlich auch noch die 20.500,00 Euro für die neue Heizungsanlage, die ich 2024 habe einbauen lassen, mit einberechnen. Die heizt aber zumindest besser als die alte und verbraucht viel weniger Strom und auch etwas weniger Heizöl als die alte, die ich vor 27 Jahren für 20.000 DM habe einbauen lassen. Aber, obwohl ich auch die ganzen anderen Nebenkosten, die ja alle gestiegen sind, alleine bezahlen muss, stehe ich letztlich immer noch besser da als in einer Mietwohnung und kann nicht nur tun (und lassen) was ich will, sondern empfinde vor allem die Ruhe hier im Haus als den größten Luxus überhaupt.
Und solange ich die Nebenkosten noch bezahlen kann und die viele Arbeit (im Haus und Garten) noch schaffe, werde ich hier bleiben und mir diesen Luxus gönnen. Denn meine Auswanderungspläne hauen leider nicht so hin, wie ich dachte, bzw. gehofft hatte und kommen zurzeit und vorerst (noch) nicht in Frage.
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wuerg,
09.05.2026 20:35
Ich habe viel mit alten Menschen zu tun, die zumeist begütert teilweise auch allein in ihren Häusern wohnen. Es sei ihnen gegönnt. Die fremdländische Großfamilie kann später einziehen. Doch irgendwann wird ein Haus auch mit Treppenlift in den Keller zur Tiefkühltruhe zur Last. Der Weg in die Garage fällt schwer, die drei Stufen vor der Eingangstür sind zwei zuviel, aus der Badewanne kommt man nicht mehr, neben dem Pflegedienst muß eine Putzfrau ran, zur Instandhaltung sind Handwerker erforderlich. Alles schön, gut und bezahlbar. Doch reden gerade diese Alten neben Krankheiten und Enkeln auch gerne über Geld, beklagen die allgemeine Teuerung und sehen Fußpflege zu 32 Euro als üppig entlohnt.
Ich verstehe, wenn man seine Umgebung nicht verlassen möchte, halte es aber für überlegenswert, sich rechtzeitig zu verkleinern, auch an das Alleinleben zu gewöhnen. Wichtiger als Kostenersparnis sind dabei die Vereinfachung des Lebens. Kein Garten, keine Balkonpflanzen, ebenerdiger Zugang, wenig Putzfläche, keine Tiefkühltruhe, Fernwärme statt Heizungskeller. Aber wenn man noch jünger ist, die Ruhe im eigenen Haus schätzt, gerne im Garten arbeitet und nicht über Geld jammert oder nur die Veränderung scheut, dann ist das auch in Ordnung.
Ich verstehe, wenn man seine Umgebung nicht verlassen möchte, halte es aber für überlegenswert, sich rechtzeitig zu verkleinern, auch an das Alleinleben zu gewöhnen. Wichtiger als Kostenersparnis sind dabei die Vereinfachung des Lebens. Kein Garten, keine Balkonpflanzen, ebenerdiger Zugang, wenig Putzfläche, keine Tiefkühltruhe, Fernwärme statt Heizungskeller. Aber wenn man noch jünger ist, die Ruhe im eigenen Haus schätzt, gerne im Garten arbeitet und nicht über Geld jammert oder nur die Veränderung scheut, dann ist das auch in Ordnung.
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genium,
10.05.2026 09:15
Ich weiß, genau so ist es. Was noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass Leute wie ich den netten Großfamilien den Wohnraum wegnehmen, solange sie in ihren Häusern bleiben und wenn sie stattdessen eine kleine bezahlbare Wohnung finden (was kaum möglich ist), den Jungen den Wohnraum wegnehmen. Und wenn beides nicht (mehr) geht und sie stattdessen zum Pflegefall werden und in ein Pflege- oder Altersheim kommen, sind sie nur noch eine Belastung für die ganze Gesellschaft, weshalb es für die Allgemeinheit am praktischsten wäre, bzw. ist, wenn Menschen wie ich frühzeitig unter die Erde ziehen und genug Vermögen hinterlassen, um es "gerecht" unter den Erben und dem Staat aufteilen zu können.
Bei diesen Aussichten kommt am Sonntagmorgen
ja wirklich richtig große Freude auf, nicht wahr?
Bei diesen Aussichten kommt am Sonntagmorgen
ja wirklich richtig große Freude auf, nicht wahr?
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wuerg,
10.05.2026 11:31
Ich bin kein Schwarzmaler: Die meisten Alten können noch denken und Treppen steigen. Sie sterben in ihrer Wohnung, ihrem Haus oder nach kurzem Krankenhausaufenthalt. Werden sie pflegebedürftig, sind sie zumeist auf die Hilfe von Angehörigen und das Pflegegeld angewiesen und können sich keine Zuzahlungen für Einrichtungen leisten.
Natürlich sind sie allesamt eine Belastung für Verwandte und Nettosteuerzahler, was mich wieder zu der alten Frage führt: Warum werden Menschen älter als für die Aufzucht ihrer Nachkommen erforderlich? Um über Enkel zu sprechen und Urenkel zu zählen? Oder doch, um möglichen Besitz nicht vorzeitig zu zersplittern?
Natürlich sind manche Nachfahren scharf auf das Erbe. Auf der anderen Seite ist es durchaus ratsam, gerade Immobilien kontrolliert weiterzugeben. Auch den Rat der Kinder oder der noch lebenden Ehepartner zu würdigen und nicht nur als Bevormundung, gar Abschiebung zu sehen.
Natürlich sind sie allesamt eine Belastung für Verwandte und Nettosteuerzahler, was mich wieder zu der alten Frage führt: Warum werden Menschen älter als für die Aufzucht ihrer Nachkommen erforderlich? Um über Enkel zu sprechen und Urenkel zu zählen? Oder doch, um möglichen Besitz nicht vorzeitig zu zersplittern?
Natürlich sind manche Nachfahren scharf auf das Erbe. Auf der anderen Seite ist es durchaus ratsam, gerade Immobilien kontrolliert weiterzugeben. Auch den Rat der Kinder oder der noch lebenden Ehepartner zu würdigen und nicht nur als Bevormundung, gar Abschiebung zu sehen.
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genium,
11.05.2026 07:36
Keine Sorge, mich will niemand bevormunden (oder Abschieben) und mein Haus wollen die Erben auch erst dann bekommen, wenn sie es verkaufen und zu Geld machen können, weil es zu weit weg von ihren Arbeitsstellen ist, um hier einzuziehen und sie auch gar nicht auf dem Land, sondern in der Stadt wohnen wollen.
Wenn ich die Alten auf dem Land in ihren Häusern mit Gärten mit denen in der Stadt vergleiche, stelle ich fest, dass die ganze Schufterei im Haus und Garten dazu beiträgt, dass sie doch wesentlich länger fit bleiben, denn meine älteren/alten Bekannten in der Stadt, die diese Arbeiten nicht erledigen müssen, bauen doch wesentlich früher ab.
Was mir in den letzten Jahren auch extrem aufgefallen ist, ist, dass die Alten auf dem Land sogar fitter sind, als die Jungen, denn für die Arbeiten, die sie in einer Stunde schaffen (oder geschafft haben), brauchen die Jungen entweder zwei Stunden oder zwei Mann, um es in einer Stunde zu schaffen - wenn sie denn überhaupt (noch) dazu gewillt und in der Lage sind, körperlich anstrengende Arbeiten zu erledigen, denn das sind viele von ihnen nicht (mehr).
Das liegt m.E. daran, dass viele (oder die meisten?) Eltern meiner Generation ihre Kinder viel zu sehr verwöhnt haben, anstatt sie frühzeitig mit in Arbeiten einzubeziehen und daran zu gewöhnen, dass sie mithelfen und Leistung erbringen müssen, bzw. sollten, um sich das angenehme Leben und die luxuriösen Dinge zu verdienen.
Vielleicht werden die Menschen auch deshalb älter als für die "Aufzucht der Kinder" nötig wäre, weil sie nie richtig vollendet, sondern bis ins hohe Alter (und zu den Enkeln) fortgesetzt wird?!
Wenn ich die Alten auf dem Land in ihren Häusern mit Gärten mit denen in der Stadt vergleiche, stelle ich fest, dass die ganze Schufterei im Haus und Garten dazu beiträgt, dass sie doch wesentlich länger fit bleiben, denn meine älteren/alten Bekannten in der Stadt, die diese Arbeiten nicht erledigen müssen, bauen doch wesentlich früher ab.
Was mir in den letzten Jahren auch extrem aufgefallen ist, ist, dass die Alten auf dem Land sogar fitter sind, als die Jungen, denn für die Arbeiten, die sie in einer Stunde schaffen (oder geschafft haben), brauchen die Jungen entweder zwei Stunden oder zwei Mann, um es in einer Stunde zu schaffen - wenn sie denn überhaupt (noch) dazu gewillt und in der Lage sind, körperlich anstrengende Arbeiten zu erledigen, denn das sind viele von ihnen nicht (mehr).
Das liegt m.E. daran, dass viele (oder die meisten?) Eltern meiner Generation ihre Kinder viel zu sehr verwöhnt haben, anstatt sie frühzeitig mit in Arbeiten einzubeziehen und daran zu gewöhnen, dass sie mithelfen und Leistung erbringen müssen, bzw. sollten, um sich das angenehme Leben und die luxuriösen Dinge zu verdienen.
Vielleicht werden die Menschen auch deshalb älter als für die "Aufzucht der Kinder" nötig wäre, weil sie nie richtig vollendet, sondern bis ins hohe Alter (und zu den Enkeln) fortgesetzt wird?!
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wuerg,
11.05.2026 19:09
Eine Stadt-Land-Diskussion führt schnell zu Streit. Ich lasse sie und hätte es auch auf dem Lande gut ausgehalten. Doch meine Frau wollte nicht das Obergeschoß Ihrer Eltern ausbauen. Der Keller wurde von Mietnomaden verwüstet, und nun wohnt meine Schwiegermutter [1] allein und gebrechlich allein in einem schon immer kalten und weitgehend ungenutzen Haus, dessen Hauptwert im Grundstück besteht.
Asiaten sollen gelenkig bleiben, weil sie in der Hocke kacken. Daßs Gartenarbeit ähnliches leistet, will ich nicht bezweifeln. Dafür sind es für mich ins Schwimmbad nur 300 und ins Fitneßstudio 500 Meter.
Wenn es wirklich stimmt, daß junge Menschen nur halb so schnell arbeiten wie alte, mag das an ihrer körperlichen Schwäche liegen. Ich vermute aber eher Faulheit, Desinteresse und Inkompetenz. Das wußte schon Sokrates zu beklagen.
Dafür, daß Menschen älter werden als für die „Aufzucht der Kinder“ offensichtlich erforderlich, soll auch den Grund haben, daß sie für die Erziehung doch nützlich sind, wenn Eltern bis ins hohe Alter nicht selbständig werden und die Hilfe von Oma und Opa benötigen, nicht nur die finanzielle.
[1] Ich hörte, man bleibe auf ewig verschwägert, müsse also vor Gericht nicht gegen die Verwandten eines ehemaligen Ehepartners aussagen.
Asiaten sollen gelenkig bleiben, weil sie in der Hocke kacken. Daßs Gartenarbeit ähnliches leistet, will ich nicht bezweifeln. Dafür sind es für mich ins Schwimmbad nur 300 und ins Fitneßstudio 500 Meter.
Wenn es wirklich stimmt, daß junge Menschen nur halb so schnell arbeiten wie alte, mag das an ihrer körperlichen Schwäche liegen. Ich vermute aber eher Faulheit, Desinteresse und Inkompetenz. Das wußte schon Sokrates zu beklagen.
Dafür, daß Menschen älter werden als für die „Aufzucht der Kinder“ offensichtlich erforderlich, soll auch den Grund haben, daß sie für die Erziehung doch nützlich sind, wenn Eltern bis ins hohe Alter nicht selbständig werden und die Hilfe von Oma und Opa benötigen, nicht nur die finanzielle.
[1] Ich hörte, man bleibe auf ewig verschwägert, müsse also vor Gericht nicht gegen die Verwandten eines ehemaligen Ehepartners aussagen.
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