Carfrei-Tag
Da sitze ich vor meinem alten Notebook ohne die seit vor­gestern vorge­schrie­bene USB‑C-​Lade­möglich­keit, sehe mir die täglich um 12 Uhr stei­genden sog. Sprit­preise an und frage mich, warum unsere so ambi­tio­nierte Mini­sterin Reiche sich nicht für ein Fahr­verbot am Kar­freitag stark gemacht hat. Das wäre doch die Gele­genheit gewesen, den wilden und damit nur schwer unter­sagba­ren Zusam­menrot­tungen am Car­freitag zu begeg­nen, da wert­volles oder gar noch ver­bleites Benzin sinnlos verpul­vert wird.

Karfreitag | Triduum Sacrum

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Natürlich freiwillig sicher gut und richtig
Unsere Staatssekretärin Zehetner rät zu Tempo 100 auf der Autosstrada und einem dünnen Jackerl zum Heizkostensparen. Unser Bundeskanzler outet sich laut Kronenzeitung ebenfalls als Nudging-Fan ohne Carfreitagsbezug. „Jede Preiserhöhung hat von sich aus natürlich einen Lenkungseffekt, weil jeder bei höheren Preisen natürlich für sich entscheidet, ob er sein Verhalten ändert. Daher ist alles, was freiwillig für das Energiesparen getan werden kann, sicher gut und richtig.“
Und befindet: Sechs Euro haben oder nicht haben – das ist nicht zum Lachen! Die Opposition würde uns vom Himmel immerhin das Blaue gönnen, scheitert aber an den falschen Freunden.
Ob das hier von Herrn Gebauer versteckte Pi die Befreiung aus dieser nicht nur austrogermanischen Misere bringen wird? Oder der Portraitisten- und Perspektivenwechsel von Rembrandt zum Handy von hinten auf dem Klo?

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Natürlich sollte sein Auto verkaufen, wer 25 Euro pro Tank­fül­lung nicht ver­kraften kann. Auch summie­ren sich die jähr­lichen vielleicht 300 Euro pro Haushalt nur auf schlappe andert­halb Milliarden. Vergli­chen mit dem, was wir für die Ukraine und anderen Schwach­sinn raus­hauen, ein Fliegen­schiß. Von unbe­rech­tigten Sozial­leistun­gen ganz zu schweigen. Insofern ist es ver­ständ­lich, wenn die Menschen unter den zuneh­menden Bela­stungen vor allem über die direkt sicht­baren stöhnen: Die Benzin­preise!

Von Lenkungseffekt würde ich nur reden, wenn man Preise zu Beispiel durch Steuern verändert, sei es für das Klima oder ein sinnvolles Ziel. Ansonsten ist es reine Regu­lie­rung und Anpas­sung, Markt­wirt­schaft eben. Natür­lich sind 6 Euro für den zu Zeiten von Preis­steige­rungen gerne wieder­ent­deckten Sozial­hilfe­empfän­ger viel, nur kauft er kein Benzin, muß allen­falls Fahr­preis­erhö­hungen erleiden. Und wie gesagt: 6 Euro wären ver­kraft­bar, wenn es die ein­zigen blieben.

Und noch zu Ihrem Link: „MSN beendet den Support für Internet Explo­rer […] Erste Schritte mit Microsoft Edge >“ Lustig, ich habe zwar einen Rechner damit, nutze jedoch Firefox. Wer das nicht zu erkennen und zu berück­sich­tigen in der Lage ist, tut mir leid. Wie steht es eigent­lich mit der Barriere­freiheit solcher Dienste?

Zu Ihren Nachtrag: Weil mir die Nerven fehlen, solchen Disku­tanten lange zuzu­hören: Zu welchem Zeit­punkt erscheint π?

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Ich nutze auch Firefox, Edge spült mir immer das Wetter und diedasananas rein. Puff, the Magic Dragon.

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Und erste beunruhigende Entwicklungen im Goldenen Fischquartier!!
Moment, ich schau nach..

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So ab 55:00.

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