Böllerei
Vor drei Monaten wollte ich im Polizei­revier anfragen, was gegen die ständige Böllerei unter­nommen würde. Da ich keinen Brief­kasten vorfand und keine Lust hatte, mir am Tresen etwas von Über­lastung und anderen Schwie­rig­keiten anzu­hören, beru­higte ich mich in der Hoff­nung, das würde sich legen wie jede andere ‚Chal­lenge‘ verblö­deter Jugend­licher. Das war aber nicht der Fall.

Vor einem Monat erzählte ich beiläufig von meinem Ansinnen und wurde in die Nähe eines Block­wartes gerückt. Warum soll ich mich also anstren­gen für eine Bevöl­kerung, der abge­sehen von ein paar älte­ren Mitbür­gern, die erfolg­los bei der Polizei anrie­fen, alles am Arsch vorbei geht, bis es nur schwer rever­sible Ausmaße ange­nommen hat?

Mich stört Lärm an sich nicht. Einjäh­rige Wärme­däm­mungs­maß­nahmen an meinem Wohn­haus mit Fahr­stuhl direkt vor dem Balkon sah ich als Abwech­selung, auch wenn die Fenster­austau­scher mir Corona eintrugen und ich nun zur Parade­gruppe der Impf­gegner gehöre: Viermal geimpft und trotz­dem einmal genesen.

Selbst leise Geräusche dagegen, die auf asozi­ales Ver­halten deuten, rufen in mir Abscheu und Verär­gerung hervor. Beides relati­viere und ertrage ich, sobald sich der Gedanke breit macht und ich ihn erneut verinner­liche, daß die Polizei sich als Tanz­truppe in der Sozial­arbeit versteht und das Gros der Bevöl­kerung nicht den Arsch hoch­kriegt, es also nicht besser ver­dient hat.

So sehe und vor allem höre ich leiden­schafts­los, daß sich die seit drei Monaten anhal­tende gelegent­liche Böllerei seit Tagen zu einer perma­nenten Hinter­grund­knal­lerei gestei­gert hat, die seit gestern, erst recht heute anmutet, als sei das neue Jahr gerade einmal zehn Sekun­den alt. [1] Nun erwarte ich die Berichte über Aus­schrei­tungen, die über die bereits in Berlin abge­fackel­ten Autos hinaus gehen.

Um mir nicht sagen zu lassen, mich am Neujahrs­tag nach­gängig zu beklagen, schreibe ich nicht nur dies noch im alten Jahr, sondern auch der Polizei meiner Stadt: „Rück­sichts­losig­keiten zu verhin­dern ist zumeist nicht Aufgabe der Polizei, sie hielten sich aber in Grenzen, wenn die eindeu­tigen Ruhe­störun­gen und andere Über­griffe geahndet würden. Das scheint mir kaum der Fall. Egal ob wegen Unver­mögens, Unwil­lig­keit, Über­lastung oder Vor­gabe von oben. ... Und wenn Sie in 2024 weiterhin nichts unter­nehmen, dann wird es irgend­wann Bürger­wehren geben, die nicht nur links und rechts gucken, ob die Grün­anla­gen sauber sind. Das will keiner.“

[1] Das ist natürlich über­trieben, denn bis jetzt wurden viel­leicht 10 Pro­zent dessen abge­fackelt, was um Mitter­nacht binnen einer halben Stunde über den Jordan geht. Aber dank des mensch­lichen Gehörs entspre­chen 10 Pro­zent der vielleicht mittleren 60 Dezi­bel eine halbe Stunde lang 33 auf einen Tag verteilt und 13 auf drei Monate. Das ist zwar nahe der Hörbar­keits­grenze und ginge im Alltags­geräusch unter, wären Knaller nicht punk­tuelle Ereig­nisse von erheb­licher Laut­stärke, weit über dem, was der Mensch im Wach­zu­stand aus­blen­den kann.

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Der Höhepunkt ist überschritten. Es gab weniger Straßen­kämpfe als erwartet. Der Kölner Dom steht noch. Die Polizei kann es als Erfolg verbuchen, die Mensch­heit nicht: Die großen Plätze wurden von Pack erobert, dem sie nicht gehören. Reinweiße waren kaum zu sehen, Alte und Frauen gar nicht, Kinder nur mit Pisto­len. Eine in diesem Ausmaße nicht zu erwar­tende Fort­set­zung dessen, was schon lange Zeit zu beob­achten ist: Deutsche werden aus Grün­anlagen, Stadt­zentren, Bade­anstal­ten und Bahn­höfen ver­drängt. Auch aus Lidl und Kon­sorten, wenn der Sil­vester­verkauf ansteht. Die 2,15 Euro legales Feuer­werk pro Kopf teilen sich in 100 Euro pro Idiot und 10 Cent für den nor­malen Menschen, der zu Silvester das Haus gar nicht mehr verläßt. [1]

Das kann so nicht weitergehen, aber auch ebenso leicht zurück­ent­wickelt werden, wie es dazu gekommen ist, wenn nur der oberste Teil des Abschau­mes abge­schöpft wird. Druck, Auswei­sung, Straf­verfol­gung werden dort sofort und nach unten bis in den Kinder­garten weiter­gereicht ihre segens­reiche Wirkung ent­falten, auch unter Biodeut­schen. Zunächst reicht es, jeden greif­baren Ausreise­pflich­tigen abzu­schieben. Dauer­hafte Ausweis­kon­trollen an den bekann­ten Brenn­punkten würden die Ille­galen auf­fliegen lassen. Und so sie sich jahre­lang durch­mogeln, müssen sie sich bedeckt halten und alles ein­stellen, womit sie sich derzeit feist produ­zieren.

Kurz: 2024 sollte Schluß mit lustig sein. Ich werde abwä­gende Ein­schät­zungen weiter redu­zieren. Der Kredit ist verspielt. Mehr und mehr Menschen werden wie ich ent­täuscht sein von den Fach­kräften, die in meiner Jugend fleißige Arbeiter waren und nun mit Ent­setzen sehen müssen, wie ihre Enkel und nachge­zogene Lands­leute ihnen das erar­beitete Ansehen rui­nieren.

[1] Ich lasse es als Übungs­aufgabe (1000 PISA-​Punkte), daraus zu ermit­teln, von welchem Anteil Idioten ich ausge­gangen bin.

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Bis tief in die Nacht böllerten die Dreck­schweine weiter. Heute morgen war alles ruhig, denn der Abschaum mußte aus­schlafen. Jetzt sind die Gestal­ten der Fin­ster­nis wieder munter. Ich befürchte, es wird das ganze Jahr über so weiter­gehen, denn der aufge­brauchte Silvester­vorrat kann im Internet jeder­zeit ergänzt werden. Und die Polizei wird weiterhin ihren Arsch nicht hoch­kriegen und die Bevöl­kerung im Regen stehen lassen.

Wir werden noch warten müssen, bis die regie­renden Maul­helden ange­sicht sinkender Stimm­anteile und wach­senden Unmutes wenig­stens beginnen, die ausweis­baren unter den übelsten dieser Zeit­genossen außer Landes zu schaffen und die anderen erken­nungs­dienst­lich zu behan­deln. Das würde seine Wirkung nicht verfehlen, die Recht­schaf­fenden stärken und sich durch alle Zivi­lisa­tions­grade hindurch positiv aus­wirken.

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Der Reformationstag ist vorüber und die Asozialen haben ihren Vorrat an Feuer­werk ver­braucht. Ich kann mir kaum vor­stellen, daß für die gestrige perma­nente Böllerei der jugend­liche Abschaum aus­reicht. Vielmehr werden die zu Kindern gekom­menen Proleten ihren Beitrag geleistet und gezeigt haben, daß Hallo­ween nicht nur Kürbis, Süßes und Saures bedeutet, sondern auch mit Rück­sichts­losig­keit zu tun hat.

Die Polizei hat aus Unfähig­keit, Unwil­len oder auf Anwei­sung ein Jahr lang nichts unter­nommen. Sicher­lich wissen sie ganz genau, wo sich das Pack herum­treibt, nämlich dort, wo die Papp­hülsen liegen. Auf meine Beschwerde hin hat das Polizei­präsi­dium sich einen schlanken Fuß gemacht, nicht geant­wortet und mir eine Poli­zistin vor die Tür geschickt. Leider war ich nicht zuhause und bin auch nicht aufs Revier. So konnte man den Vorgang als erfolg­reich erledigt in die Sta­tistik ein­fließen lassen.

Vor einem Jahr hoffte ich noch, bis zum heutigen Tag würde sich mehr verän­dern, Milizen könnten unfähige Ord­nungs­ämter erset­zen, wenn die Regie­rung nicht zurück­tritt, zumin­dest Druck auf Illegale und Asoziale ausübt. Doch die Bevöl­kerung ist lahm­arschig, vom Dauer­feuer aus Woki­stan betäubt, gleich­gültig oder lebt in einer privaten Realität.

Meine Rente ist noch sicher. Damit die meiner Kinder es auch ist, sollten die poten­tiellen Ein­zahler an Sitte, Anstand und Arbeit gewöhnt werden, erfor­der­lichen­falls mit Druck bis hin zur Zwangs­arbeit. Ich schrieb es ja vor einem Jahr: Schluß mit lustig!

Reformationstag | Es reicht

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Ich hatte vor einem Jahr gehofft, daß sich vieles bessert, es ist wenig geworden. Zu hart­näckig ist die Gefall­sucht am Nieder­gang. Viel­leicht ist das Budget für Feuer­werk eben­falls ge­schrumpft, viel­leicht hat sich der Reiz der Zuwider­handl­ung abge­schwächt, möglicher­weise auch die Angst vor der Polizei zuge­nommen, nachdem selbst bei 14‑Jäh­rigen eine Haus­durch­suchung vorge­nommen und der Rechner des Bruders beschlag­nahmt werden kann.

Dieses Jahr habe ich zwei Wochen vor dem Höhe­punkt die Polizei an ihre Aufgaben erinnert, und zwar mit Landpost, die man nicht so ohne weiteres unbeant­wortet in den Tiefen der elek­troni­schen Post ver­schwinden lassen kann.

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Natürlich noch keine Antwort der Polizei auf meine erneuten Einlas­sungen. Das hat ein Behörde ja auch nicht nötig, deren Innen­ministerin selbst im vertrau­lichen Rahmen nach Wochen nocht nichts zum Anschlag in Magde­burg zu sagen imstande ist. Viel­leicht ja in einem angemes­senen Abstand zum Sil­vester­feuer­werk, nach den Wahlen, zum Ramadan oder getanzt im Stolz­monat.

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Bisher fünf Tote, 13 ver­letzte Poli­zisten und ein Messe­rstecher zum Jahres­wechsel allein in Berlin. Wann wandern nicht nur fünf in die ewigen Jagd­gründe, sondern werden 500 nach dem Spreng­stoff­gesetz wegen Gefähr­dung einge­locht. Warum ziehen Poli­zisten nicht ihre Waffe und setzen sich unnö­tiger Gefahr aus? Wann werden zum Messer­stechen aus Schweden anrei­sende Syrer an der Grenze abge­fangen? Und warum sind nicht regel­mäßig bis zu 50.000 Euro für Polen­böller oder 10.000 für nur an Voll­jährige verkäuf­liche vor Sil­vester und nach Neujahr fällig?

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Es ist 18 Uhr, der Abschaum hat ausgeschlafen und böllert weiter.

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Viele meiner eifrigen Leser werden sich fragen, wie es denn mit der Böllerei weiter­ging. Zunächst, was ich am 31.12.2023 schrieb:

„Sehr geehrte Damen und Herren, vor drei Monaten wollte ich schrift­lich im Polizei­revier […] anfragen, was gegen die stän­dige Böllerei unter­nommen würde. Da ich keinen Brief­kasten vorfand, habe ich es gelassen. Reinge­gangen bin ich nicht, weil ich mir nicht am Tresen etwas von Über­lastung und anderen Schwie­rig­keiten anhören wollte.

Inzwischen erzählten mir ältere Mitbürger von ihren ergebnis­losen Anrufen bei der Polizei. Im Internet klagen Hunde­besitzer, gar nicht mehr in den Wald gehen zu können. Ich dachte, es würde sich legen, doch tat es das nicht. Eine Steige­rung zum Jahres­ende war zu erwarten. Noch heute morgen um 0 Uhr 20 wurde munter geböl­lert, sogar Raketen wurden gestartet. Eine Kleinig­keit, den wahr­schein­lich so und so bekann­ten Ort zu finden, aufzu­suchen und die Jugend­lichen einmal drei Stunden lang auf einem Stuhl im Revier sitzen zu lassen.

Ich bin nicht geräusch­empfind­lich. Sozial verein­barter Lärm […] stört mich nicht. Anders ist es selbst mit recht leisen Geräu­schen, die auf Rück­sichts­losig­keit hin­deuten. Die zu verhin­dern ist zumeist nicht Aufgabe der Polizei, sie hielten sich aber in Grenzen, wenn die eindeu­tigen Ruhe­stö­rungen und andere Über­griffe geahndet würden. Das scheint mir kaum der Fall. Egal ob wegen Unver­mögen, Unwil­ligkeit, Über­lastung oder Vorgabe von oben.

Ich schreibe das nach drei Monaten noch kurz vor Silvester, um mir nicht vor­halten zu lassen, ich hätte es nur nach bösen Erfah­rungen zum Jahres­wechsel getan. Ich hoffe für Sie, daß ich mich irre, erwarte aber flächen­deckende Ausschrei­tungen, die mit tradi­tio­nellem Silvester­feuer­werk nichts mehr zu tun haben. Und wenn Sie in 2024 weiter­hin nichts unter­nehmen, dann wird es irgend­wann Bürger­wehren geben, die nicht nur links und rechts gucken, ob die Grün­anlagen sauber sind. Das will keiner.

Es wäre mir angenehm, Sie würden mir darlegen, weshalb Sie bisher erfolglos blieben und was sie im neuen Jahr zu tun gedenken, nicht nur die Böllerei einzu­dämmen, auch die Straßen­rennen mit lauten, stin­kenden Klein­mopeds, die Zerstö­rung öffent­licher Einrich­tungen, den Müll in der Öffent­lich­keit und vieles andere mehr.

Mit freundlichen Grüßen […]“

Nach geraumer Zeit hinterließ eine Polizistin ihre Visiten­karte in meinem Brief­kasten. Darauf die Mittei­lung, sie habe mich nicht ange­troffen und ich könne gerne im Polizei­revier vor­spre­chen. Das habe ich nicht getan, denn was außer Aus­flüch­ten kann die Polizei vor Ort schon dazu sagen? Doch wohl nicht, daß zumin­dest die älteren Kollegen mit anderen Vorstel­lungen ihren Dienst antraten?

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Nach einem Jahr hielt ich es Mitte Dezem­ber 2024 für ange­bracht, die Polizei erneut an ihre Aufgaben zu erinnern:

„Sehr geehrte Damen und Herren, vor einem Jahr bekagte ich mich über wilde Böllerei vor Silve­ster und frug, was Sie dagegen unter­nehmen. Offen­sicht­lich nicht genü­gend, denn seit Hallo­ween ist es erneut regel­mäßig dazu gekommen.

Zwar hatte ich eine schrift­liche Antwort erwartet, weiß aber zu wür­digen, daß Sie mir eine Beamtin vorbei­schick­ten, die mich leider nicht erreichte. Ich habe auch nicht von dem Angebot Gebrauch gemacht, auf dem Polizei­revier […] vorzu­sprechen, denn es handelt sich ja um ein bundes­weites Problem und ich hatte auch keine Lust darauf, mir etwas von Über­lastung und anderen Schwierig­keiten anzu­hören.

Ich hielt es für eine „Kleinig­keit, den wahrschein­lich so und so bekann­ten Ort zu finden, aufzu­suchen und die Jugend­lichen einmal drei Stunden lang auf einem Stuhl im Revier sitzen zu lassen.“ Inzwi­schen ist ein Jahr ver­gangen, und den Nach­richten entnehme ich, daß Ihnen doch nicht die Hände gebunden sind und Bemü­hungen wegen jugend­lichen Alters ver­puffen, denn es scheint inzwi­schen durch­aus möglich, Haus­durch­suchun­gen auch bei 14‑Jähri­gen durch­zu­führen und dabei den Rechner des Bruders zu beschlag­nahmen.

Daß ich Ihnen dies mit Landpost sende, inter­pre­tieren Sie bitte als Ernst­haftig­keit meines Anlie­gens, das ich nicht in den Tiefen unbeant­worteter elek­troni­scher Post ver­schwinden sehen möchte.“

Nach überstandenem Jahres­wechsel erhielt ich die zu erwar­tende nichts­sagende Antwort:

„Wenn Sie das unerlaubte Abbrennen von Knall­körpern fest­stellen, bitten wir Sie umge­hend die örtliche Polizei zu kontak­tieren. Dabei können Sie die 110 wählen oder bei nicht drin­genden Fällen die Polizei­wache […]

Welche Maßnahmen am Ein­satz­ort konkret durch die ein­schrei­tenden [oho!] Polizei­beamten getrof­fen werden, kann nur im Einzel­fall ent­schieden werden.

Wir wünschen Ihnen ein gesundes und fried­liches Jahr 2025.“

Gut, die Gesundheit läßt nach, ich bin weiterhin friedlich und konnte von dem Angebot Gebrauch machen, 110 anzu­rufen. Nicht um einen in der Dunkel­heit ent­schwun­denen Krimi­nellen zu melden, sondern die Polizei die fünf zer­bombten Brief­kästen doku­men­tieren zu lassen, nachdem ich einen über die Maßen lauten Knall hörte. Einen neugie­rigen oder gar aufmerk­samen Nach­barn konnte ich nicht erblicken. Sie haben sich unser Deutsch­land verdient. Für mich ist die Sache abgehakt.

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Was ist mit Ihrer Gesundheit? Danke für das Ding im Flur.

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Welches Ding im welchem Flur? Etwa dem Haus­flur, da die junge Poli­zistin [1] ange­sichts meines Geburts­datum meinte, ich habe mich gut gehalten. Ich schob es auf meinen nur leicht ange­grauten und weit­gehend voll­stän­digen Haar­wuchs. Von Enkeln und Krank­heiten reden alte Menschen gerne, ich weniger. Erstere sind knapp bemessen, letztere irgend­wann dran. Kein Herz­infarkt, keine Knochen­brüche, keine Schlaf­störungen und im Kranken­haus nur über­flüssiger­weise, um die Mandeln entfernt zu bekommen.

[1] Ein Polizist war auch dabei. Dunkel­häutig, um die anderen beiden Hälften der Bevöl­kerung abzu­decken. Nicht nur als Foto­modell, auch bei der Polizei stehen die Chancen gut.

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Das war ja auch ambulant ein Geschäft. Und statt der Bratwurst ein Eis. Nein, im Etagenflur des Hotels, das ist natürlich nur Zufall.
Ja, diese seltsame Sache mit der Haut. Die einen ruinieren sie mit zuviel Sonne und Solarium, die anderen mit Bleichmittel. Und wieder andere entfernen sie gleich samt dem dazugehörigen Körperteil zu Silvester. Die sehr talentierte Freundin meines Patenkindes schminkt ihre und künstliche zu Zombiemasken. Gainsbourg oder Gainsbarre besingen sie. Skin in the Game.

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Es wurde erst nach mir zu einem ambu­lanten Geschäft, zuvor war es ein statiö­näres mit einer Woche im Kranken­haus. Eis gab es wohl auch. Keine Brat­wurst, aber zum Abschluß sowas wie Bananen­milch, um deut­lich zu machen, daß der Hei­lungs­prozeß noch nicht abge­schlos­sen ist. Auf welcher Hotel­etage es Brat­wurst gab, weiß ich nicht. Und wie nun die Haut ins Spiel kommt, auch nicht. Solarien scheinen mir auf dem abstei­genden Ast. Bleich­mittel waren und sind bei unseren Fach­kräften unbe­liebt, gilt es doch die Anders­artig­keit zu zele­brieren. Bei Japanern mag das anders sein, insbe­sondere im weib­lichen Dienst­leistungs­gewerbe.

Heute Abend rechne ich mit 100 Toten und 1000 ent­fernten Körper­teilen vorwie­gend dunk­lerer Pigmen­tierung. Das wird nichts bewirken, denn 200.000 Corona­tote haben ja auch nichts gebracht außer einer Diskus­sion über Impf­schäden und der Einord­nung als Brat­wurst­zeit.

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Zwar ist die Sache wirklich abgehakt, was die Rolle der Polizei betrifft, nicht die des hinter allem auch auf den Böller­plätzen für viele unsicht­bar ste­henden Ele­fanten. Doch zur Bewäl­tigung und zum Abschluß gehört es auch, den noch uner­wähnten weiteren Schrift­wechsel kund­zutun. Mein Schrei­ben kurz vor dem Refor­mations­tag des gerade noch laufen­den Jahres:

„Sehr geehrte(r) PHK […], vor einem und vor zwei Jahren beklagte ich mich über wilde Böllerei, die nunmehr immer umfang­rei­chere Ausmaße annimmt. Heute gegen 19:10 hörte ich im Treppen­haus einen derart lauten Knall, als sei ein Böller im Gebäude oder direkt davor gezündet worden. Ich folgte den Verdäch­tigen, die Rich­tung Markt­fläche weitere Knall­körper zündeten und sich sodann an deren Ende mit etwa 20 Per­sonen direkt gegen­über dem Polizei­revier ver­sammel­ten. Offen­sicht­lich beschrän­ken sie sich nicht mehr auf abge­legene dunkle Plätze und scheinen genau zu wissen, daß die Polizei nichts unter­nehmen wird.

Ihre Empfehlung, mich an das Polizei­revier in […] zu wenden oder in drin­genden Fällen 110 zu wählen, bin ich bisher nicht nachge­kommen und werde es auch nicht tun. Zum einen glaube ich nicht daran, daß in gemel­deten Einzel­fällen wirklich etwas geschieht, zum anderen ist es Aufgabe der Polizei, diese offen­sicht­lichen Verstöße gegen das Spreng­stoff­gesetz eigen­initia­tiv zu ver­folgen.

Ich weiß es nicht, muß aber vermuten, daß Ihnen als weisungs­gebun­dene Behörde in dieser Ange­legen­heit die Hände gebunden sind. Und es tut mir leid, Sie erneut mit diesem Miß­stand kon­fron­tieren zu müssen, gleich­wohl Sie Ihren Dienst bei der Polizei mög­licher­weise mit anderen Vor­stel­lungen antraten.“

Die Antwort wie erwartet abwiegelnd, wieder­holend und sinn­leere Hand­lungen empfeh­lend:

„leider kann ich Ihnen keine andere Hand­lungs­alter­native anbieten als die im Januar Genannte. Bitte rufen Sie die Polizei an und melden Ihre Wahr­nehmung. Eine Nicht­ahn­dung bzw. einem Nicht­ein­schrei­ten der Polizei kann ich hier nach­gehen, aber so fehlt mit der "Anpacker".

Es enttäuscht mich zudem, dass Sie das Ver­trauen in die Polizei ver­loren haben. Das ist für mich, insbeson­dere nach Ihren Schil­derungen, nicht ganz nach­voll­ziehbar.

Bei Vertstößen gegen Recht und Gesetz sind die Polizei­kräfte ver­pflichtet einzu­schrei­ten bzw. zu handeln oder zumindest die erfor­derli­chen Schritte für andere Ämter / Behör­den einzu­leiten.

Gerne können Sie mich anrufen, wenn Sie darüber reden möchten. Ich bin zu den übli­chen Geschäfts­zeiten erreich­bar, da ich keinen Schicht­dienst habe.“

Gegen Ende blitzt auf, daß der oder die PHK über ihre/​seine abwie­gelnde Rolle als Mit­arbei­tende/r einer Beschwer­de­stelle mir persön­liche Seel­sorge anbietend die Proble­matik ver­standen hat, viel­leicht auch deshalb am Schreib­tisch keinen Schicht­dienst mehr leistet, weil der normale Polizei­dienst nicht mehr gefiel. Doch das telefo­nisch in gegen­seitiger psycho­logi­scher Betreu­uung zu disku­tieren, fehlen mir Energie und Befä­higung.

Ich hätte den Vorgang schon an dieser Stelle abschlie­ßen können, wollte aber deut­lich machen, daß es mir nicht an Ver­trauen in die Polizei mangelt, soweit sie diesem noch gerecht werden darf. Zudem hatte ich zwischen­zeit­lich Gelegen­heit, tatsäch­lich die Polizei zu rufen:

„Sehr geehrte(r) PHK […], ich hatte eigent­lich vor, das Weih­nachts­fest abzuwarten, um Ihnen noch vor Sivester mitzu­teilen, daß ich die Ange­legen­heit als beendet betrachte und keines­wegs das Ver­trauen in die Polizei ver­loren habe, ich mir nach 60 Jah­ren aber wünschte, sie könne wie damals Recht und Ordnung durch­setzen, als ich wegen Mängeln am Fahrrad 50 Pfen­nig aufs Revier bringen mußte.

Ich schreibe nun vorzeitig, weil ich soeben Ihrem Ratschlag folgte und 110 anrief, nachdem ich einen lauten Schlag im Treppen­haus vernahm […] und danach fünf Brief­kästen zer­stört vorfand. Ein Poli­zist und eine Polizi­stin waren schnell vor Ort. Einen Nach­barn habe ich nicht gesehen.“

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🎆🧨🚒
Bei Bedarf da mehr Nachbarn und Lametta. In der Provinz böllert, bebt und brennt es ebenfalls mit erheblicher Vorlaufzeit.

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Mich haben sie aus dem Hotel geschmissen, ich saß hier alleine am Fenster. War das geniums letzter Streich? Herr wuerg, ich krieg komische Fotos, kann aber auch ohne nur mehr vor Erschöpfung schlafen. Ich halt eh viel aus, aber das geht nicht.

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Nein, war es nicht! Damit habe ich nichts zu tun.

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War es das Hotel, aus dem auch Alice Weidel geschmis­sen wurde? Aber Spaß bei­seite: Sie meinen wohl ein Hotel im über­tra­genen Sinne wie blogger.de, aus dem Sie nur durch einen Admini­strator geschmis­sen werden können. Aber warum sollte er? Und wie kann er Ihnen Fotos senden?

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🍀🍄🐖
Nein, aber die ist ja spaßbefreit gar nicht erst reingelassen worden. Das "rausgeschmissen" war schlampig umgangssprachlich (wegen Urlaub). Ansonsten sehr nett - wie der ganze Ausflug - vielleicht nicht ganz so spektakulär wie die mitgeführte Reise nach Sorrent des Otto Julius, von der ich nur wenige Seiten geschafft habe.
Das mit den Fotos werde ich demnächst klären können.
Die von genium angesprochenen und eh schon wieder gelöschten interadministratorischen Querelen wohl eher nicht. Weil sie auch so furchtbar gscheit und deshalb so ungnädig gegenüber weniger begnadeten ist..
Aber warten wir mal das Jahr des Pferdes ab.
Zwar nicht von Bierbaum, aber verständlich: Lieber in Armut hausen als vor der Frau grausen.

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Das Schwein konnte noch nicht einmal mein Mobil­telefon anzeigen. Das Hotel und dessen Flur muß und kann ich wohl nicht verstehen. Von inter­admini­strato­rischen Querelen habe ich nichts bemerkt. Mehr als 3‑Sigma allein machen auch nicht glück­lich. Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

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Ja, auf jeden Fall. Bb und das Hotel kann man nur empfehlen. Das Wikipedia-Sigma ist so früh am Morgen verwirrend, aber interessant. Ein wenig Klatsch und Tratsch sollte man schon aushalten als Sigma ♂ oder ♀.

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4500 ist wohl die Anzahl von Polizisten, die man benötigt, um eine Grün­dungs­veran­staltung einer Jugend­organi­sation zu schützen, deren Mit­glieder und Sympa­thi­santen anson­sten als rächtes Frei­wild gewalt­tätigen Anti­fanten zum Opfer fielen. Ebenso 4500 sind allein in Berlin erfor­derlich, um Silvester ohne gemein­samen Feind eini­ger­maßen fried­lich ablau­fen zu lassen, also ohne flächen­deckende Plünde­rungen, Brand­stif­tungen und Mord­anschläge. Ist das hinzu­nehmen­der „Ausdruck fremd­ländi­scher Mannes­vor­stel­lungen“, dem auch der Soja-​Sören anheim gefallen ist? Gab es nicht früher prot­zige Feste vor dem Branden­burger Tor? Mußte man Polizei, Feuer­wehr und Ambu­lanz nicht erst rufen, nachdem etwas vorge­fallen war?

Von manchen hörte ich, daß Feuer­werk sei zumin­dest um Mitter­nacht geringer als letztes Jahr ausge­fallen. Manche vermuten die zum gestie­genen Preis gerin­gere Ladung der Raketen. Ich sehe mehr eine Verla­gerung von opti­schen Effekten zu akusti­schen, die uns seit Monaten beglücken und es auch weiterhin werden. Der Neu­jahrs­morgen war ruhig. Keiner suchte wie früher recht­zeitig im Schnee nach Rohr­kre­pierer. Das hat das begü­terte Pack von heute nicht nötig, hat bis 15 Uhr ausge­schlafen und anschlie­ßend die Reste aufge­braucht. Deshalb ist aber nicht ein Jahr Ruhe, denn das von den Groß­eltern zuge­steckte Weih­nachts­geld wird für Nach­schub ins Internet fließen.

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